Schweiz darf jetzt auch in die EU überweisen ...
... und das ohne Gebühren ;-)
Am 28. Januar 2008 erfolgte der Startschuss zum einheitlichen Euro-Zahlungsraum SEPA (Single Euro Payment Area). Damit werden grenzüberschreitende Zahlungen einfacher und kostengünstiger.

Der SEPA-Raum umfasst alle Mitgliedstaaten der europäischen Union (EU) und des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) sowie die Schweiz.
Jedes Finanzinstitut entscheidet individuell über die Teilnahme an SEPA.
Die meisten Banken bieten ab 01. Juni 2008
SEPA-Zahlungen, die via e-banking aufgegeben werden, als kostenlose Dienstleistung an. Bereits
heute können SEPA-Zahlungen
kostenlos empfangen werden.
mehr Informationen
Wie wichtig wird Datenmanagement für Unternehmen?
Dem Mitarbeiter zur richtigen Zeit die richtigen Daten zur Verfügung stellen! Eigentlich klingt es ziemlich einfach. Dennoch haben viele Unternehmen, von kleinen bis zu großen, das selbe Problem. Die Mitarbeiter verbringen viel zu viel Zeit beim zusammensammeln von den benötigten Informationen. Zumeist müssen diese noch aus verschiedenen Systemen exportiert werden, was die Situation noch weiter verschärft.
So hat auch eine Untersuchung der Aberdeen Group ergeben, dass etwa 97 Prozent von 146 Unternehmen die
relevanten Informationen in mehr als einer Quelle halten.
Als
Lösung für diese Problematik empfehlen verschiedene Experten
Enterprise Information Integration und nicht die Zusammenführung der verschiedenen Datenbanken. Dies bedeutet im Grund, dass eine Integrationsebene eingeführt werden soll, über welche die Mitarbeiter alle notwendigen Informationen beziehen können. Die Mitarbeiter müssen dadurch nur mehr ein System bedienen und erhalten die Informationen die Sie benötigen.
Mehr Informationen zu dem Thema findet Ihr hier!
Web-Services auf dem Vormarsch
Web-Services, die virtuelle Rechnerkapazitäten, Speicherplatz oder andere Ressourcen zur Verfügung stellen, scheinen auf dem Vormarsch zu sein. Wir haben an dieser Stelle bereits die Dienste
S3 und
EC2 von Amazon vorgestellt. Diese erfreuen sich schon grosser Beliebtheit und werden von einer Vielzahl von Web-Application-Anbietern verwendet. Diese Woche wurde von 2 Unternehmen ähnliche Web-Services vorgestellt.
HP UplineHewlett-Packard präsentiert mit
HP Upline einen Virtuellen-Speicherplatz, der wie Amazon S3 funktioniert. Kunden können beliebig Festplattenkapazitäten zukaufen und müssen sich auch nicht mehr um Backups kümmern. Das ganze kostet 59 Dollar pro Jahr. Die Software, die man für Upline benötigt, läuft leider nur unter Windows. Für Apple-User (wie mich) ist das ganze also ziemlich unbrauchbar. Konkurrenten sind neben Amazon auch
Dropbox und
Sugarsync.
Google App EngineGoogle lässt diesen interessanten Markt natürlich auch nicht an sich vorbei gehen. Im Gegenteil, hier geht man sogar noch einen Schritt weiter. Mit
Google App Engine wurde ein Web-Service vorgestellt, mit dem man ganze Applikationen auslagern kann. Das bedeutet, die Entwickler einer Software laden nur noch den Code hoch und Google führt das Programm dann zu Gänze aus. Somit hat man nicht nur das Speicherproblem gelöst sonder auch gleich den Server zum Betrieb ausgelagert. Keine schlechte Idee!
Das ganze funktioniert nur mit der Programmiersprache Python, die von Google zur Entwicklung der eigenen Lösungen verwendet wird. Zudem befindet sich die App Engine noch im Entwicklungsstadium und wird vorerst nur für 10.000 Entwickler freigegeben. Wir müssen also noch abwarten, wie sich das ganze weiter entwickeln wird.
Apple veröffentlich iPhone SDK und macht (fast) alles richtig.

Apple hat gestern das lang erwartet
iPhone SDK veröffentlich. Zur Erklärung: SDK steht für Software Development Kit. Das ist eine Programmierschnittstelle, die die Entwicklung von Programmen auf einem Computer bzw. Betriebssystem erlaubt.
Bisher war das iPhone ja nicht in der Lage fremde, also nicht von Apple selbst stammende Software auszuführen. Dies war der grosse Kritikpunkt an dem sonst so gelobten Gerät.
Wie immer macht Apple einen grossen Event um die Ankündigung. Und wieder einmal zeigt Apple, wie man so etwas richtig macht. Denn neben dem SDK hat das Unternehmen auch gleich ein ganzes Business-Konzept für den Vertrieb von iPhone-Software mit vorgestellt. Und so funktioniert das ganze:
1. EntwicklungsumgebungDen Entwicklern werden eine ganze Sammlung an Programmen zur Verfügung gestellt, die eine einfache und schnelle Software-Entwicklung ermöglichen. Ganz typisch für Apple ist, dass auch eine Drag&Drop Umgebung für die Erstellung von Oberflächen dabei ist. Somit ist schon mal gewährleistet, dass keine hässlichen, von Programmierern gestalteten Interfaces auftauchen werden.
2. Distribution über iTunesDie fertige Software können die Entwickler über den iTunes-Store vertreiben. Dabei bleiben 70% der Einnahmen bei den Entwicklern. Die müssen sich dafür nicht um Kreditkartenabrechnungen etc. kümmern. Das finde ich generell gut. Es könnte auch Kritiker auf den Plan rufen, die hier eine zu starke Zentralisierung sehen. Auf jeden Fall ermöglicht dies auch kleinen Firmen, ein solides und vertrauenswürdiges Business aufzubauen.
Eine weitere Ankündigung wird das iPhone in Zukunft auch für Unternehmen interessant machen. Das mobile Wunder ist jetzt nämlich auch Microsoft-Exchange-Kompatibel. Laut Apple soll die Konfiguration gerade mal 20 Sekunden dauern bis man Termine, Kontakte ec. mit dem zentralen Exchange-Server synchronisieren kann.
Sollte das iPhone in naher Zukunft auch in Österreich erhältlich sein bin ich überzeugt, dass auch MASSIVE ART die eine oder andere Anwendung entwickeln und veröffentlich wird. Man muss kein überzeugter Mac-Fan sein um zu sehen, das dieses Gerät das führende Mobile-Device im Moment ist. Ich bin schon sehr gespannt, was die Zukunft an neuen Programmen und Lösungen für das iPhone bringen wird.
Web 2.0 Anwendungen machen Unternehmen erfolgreicher!
Innovation ist das Schlagwort für erfolgreiche Unternehmen. Denn ohne innovative Produkte oder Dienstleistungen kann ein Unternehmen nicht erfolgreich am Markt agieren. Um nun diese Innovationen zu erreichen, müssen auch entsprechende Organisationsformen geschaffen werden. So gehen die Analysten von Gartner, wie ich in einem
Artikel von CIO gelesen habe, davon aus, dass die Organisation geöffnet werden muss. Es sollen vor allem die Geschäftspartner, Lieferanten und Kunden in das Unternehmensnetzwerk mit einbezogen werden. Hier können vor allem Web 2.0 Anwendungen, wie Blogs oder Wikis, neue Möglichkeiten bei der Zusammenarbeit bieten. Blogs können nicht nur zur internen Kommunikation verwendet werden, sondern beispielsweise auch um mit Kunden über deren Anforderungen oder Produktideen zu kommuizieren.
Bei dieser Form der Organisationsentwicklung und der Öffnung der Unternehmen spielt die IT eine zentrale Rolle. So geht aus dieser Analyse ebenso hervor, dass 2009 schon 60 Prozent der IT Projekte einen kollaborativen Ansatz aufweisen werden.
Diese Analyse verdeutlicht wieder einmal, dass der allgemeine Trend hin zu einer offenen Organisationsform führt. Wer also zukünftig auch hinsichtlich der IT Struktur innovativ sein will, sollte sich Gedanken über den Einsatz von Web 2.0 Technologien machen und wie man Sie im eigenen Unternehmen gewinnbringend einsetzen kann.
Microsoft ist ab jetzt ganz lieb. Oder?
Letzte Woche hat
Microsoft mit einem
kräftigem Statement aufsehen erregt. Der weltweit führende (und darum recht umstrittene) Software- und Betriebssystemhersteller will von seiner bisherigen Abwehrtaktik gegenüber Open-Source-Technologien abstand nehmen und offener werden!
Man kann jetzt etwas sarkastisch behaupten, MS will nur die Öffentlichkeit vom
Versuch Yahoo! zu übernehmen ablenken. Nichts desto trotz ist diese Änderung in der strategischen Unternehmenstaktik schon sehr interessant. Nicht unbedeutend waren sicher die Bemühungen der EU den Softwareriesen mit hohen Strafen zu diesem Schritt zu zwingen.
Etwas was nach meiner (unbedeutenden) Meinung nach jedoch auch ersichtlich wird ist, dass sich Microsoft in Zukunft immer mehr bemühen wird, in der Öffentlichkeit ein positiveres Image zu erzeugen. Klar, man kann sich auf seinem Marktanteil ausruhen und einfach den Übermächtigen raushängen lassen. Ich kann mich aber auch daran erinnern, dass der amerikanische Flug-Gigant Pan Am als unantastbar bezeichnet wurde. Das hielt das Unternehmen aber nicht davon ab pleite zu gehen.
Ob Microsoft es mit den Ankündigungen wirklich ernst meint werden wir in naher Zukunft sehen. Ob sich die Open-Source-Davids auf ein tet-a-tet mit dem Markt-Goliath einlassen werden ist dann aber wieder eine ganz andere Geschichte.
Informationspflichten von Website-Betreibern
Im Jahr 2002 ist das neue E-Commerce-Gesetz in Kraft getreten. Laut Wirtschaftskammer erfüllen nur 32,4% der Websites, die darin geforderten Informationspflichten.
Für eine Mißachtung dieser gesetzlichen Regeln, kann man mit bis zu # 3.000,-- Strafe behaftet werden.
Mehr Informationen zum E-Commerce-Gesetz und weitere Informationen zum Thema E-Business finden Sie auf dem
WKO Portal.
Skype: 100 Milliarden Minuten lang kostenlos telefonieren. Und eBay zahlt dafür.

Auf einem interessanten
TechCrunch Blog-Eintrag habe ich gelesen, dass
Skype seit der Gründung vor 4 1/2 Jahren 100 Milliarden Minuten kostenlose Gesprächsminuten zu verzeichnen hat. Ohne Gebühren sind bei Skype alle Gespräche, die von Computer-zu-Computer gemacht werden, Gebührenpflichtig hingegen nur solche auf Festnetz- oder Mobilanschlüsse.
Dies ist sicher eine beeindruckende Zahl. Noch beeindruckender ist jedoch folgende Rechnung:
eBay bezahlte beim Kauf von Skype 3.1 Milliarden Dollar. Das bedeutet, dass das Online-Auktionshaus pro Minute ca. 3 Cent bezahlte. Nicht schlecht wenn man bedenkt, dass die Skype-Akquisition für eBay bis heute noch nicht rentabel gemacht werden konnte.
An alle Marketing-Verantwortlichen: Brauchen Sie wirklich virales Marketing?
Die Antwort ist:
Wie Sie Ihre Website für Suchmaschinen optimieren können!
Suchmaschinen versuchen herauszufinden ob ihre Website zu einem bestimmten Thema relevante Inhalte anbietet. Daher ist die einfachste Möglichkeit der Sumaschinen-Optimierung auch
wirklich relevante Inhalte anzubieten. Und da die Startseite ihres Internetauftritts die erste und somit wichtigste Seite ist, sollten dort schon die wichtigsten Begriffe auffindbar sein. Besuchen Sie also einmal Ihre eigene Website und finden Sie heraus, ob auf der Startseite folgende Informationen enthalten sind:
- Name des Unternehmens
- Das Vertriebsgebiet (Weltweit, Länder oder Regionen)
- Die wichtigsten Produkte
- Die wichtigsten Zielgruppen
- Spezielle Angebote der Website
Achten Sie darauf, dass diese Informationen in einem möglichst kurzen aber aussagekräftigen Text stehen.
Kommen Sie schnell auf den Punkt und verzichten Sie auf die typischen #Willkommen bei...# oder #Es freut uns, dass sie...# Floskeln und auf Superlative wie #Wir sind die Besten, die Grössten oder die Innovativsten#. Dann haben es die Suchmaschine und Ihre Besucher leicht herauszufinden, was sie auf Ihrer Website erwartet.
Natürlich gibt es noch weitere Möglichkeiten, Ihr Google-Ranking (das ist der Bewertungsindex von Google für Websites) zu verbessern. Kontaktieren Sie unsere Spezialisten, um mehr darüber zu erfahren!
Unternehmen investieren 2008 vermehrt in ERP Systeme
Laut einem Artikel des CIO Online (
zum Artikel) und einer Studie von Aberdeen werden Unternehmen im Jahr 2008 etwa 13 Prozent mehr in ERP Systeme investieren, als im vergangenen Jahr. Hier fragt sich der Leser, warum Unternehmen bei der vorherrschenden Wirtschaftskrise immer mehr in IT Systeme investieren. Die Logik dahinter: Unternehmen erhoffen sich durch den verstärkten Einsatz von ERP Systemen bzw. deren Verbesserung eine Reduktion von Aufwänden und somit auch von Kosten.
Mit den erhöhten Budgets beabsichtigen die meisten Firmen bestehende Warenwirtschafts-System mit anderen Applikationen zusammenzuführen oder das ERP mit neuen Funktionen zu erweitern.
Erst an den nachfolgenden Stellen stehen Upgrades oder die Einführung von ERP Systemen an zusätzlichen Standorten.
Bemerkenswert ist sicherlich, dass die Individualisierung von ERP Systemen an letzter Stelle der Studie genannt wird.
Dies zeigt, dass standardisierte ERP Systeme in den Unternehmen verwendet werden. Um diese aber an die Unternehmensprozesse anzupassen und somit eine effiziente Unterstützung der Geschäftsprozesse zu erreichen, bieten meiner Meinung nach darauf aufbauende Webapplikationen eine gute Möglichkeit. Die Mitarbeiter erhalten eine einfache und effiziente Arbeitsumgebung.
Amazon - Erfolgreicher Einstieg ins Web 2.0
TechCrunch
berichtet, dass, laut den gerade veröffentlichen Geschäftszahlen,
Amazon durch die neuen Web-Services
Elastic Compute Cloud (EC2) und
Simple Storage Service (S3), mehr Infrastruktur belastet wird als durch die eigene Website. Wenn man bedenkt, dass Amazon.com das siebt grösste Portal der Welt ist kann man ganz klar von einem sehr grossen Erfolg für dieses neue Geschäftsmodell sprechen. Amazon hat somit meiner Meinung nach den Sprung vom Web 1.0 zum Web 2.0 geschafft!
Die neuen Produkte von Amazon haben wirklich gar nichts mit dem bisherigen Shop-Modell zu tun. Bei EC2 handelt es sich um virtuelle Prozessorleistung, die man sich nach Bedarf zukaufen kann. Bei S3 handelt es sich vereinfacht gesagt um eine virtuelle Festplatte, die man je nach bedarf befüllen kann. Bezahlt wird in beiden Services nur jeweils das, was man auch tatsächlich in Anspruch nimmt, wobei die Systeme beliebig skalierbar sind.
S3 wird mit höchster Wahrscheinlichkeit in einem unserer aktuellen Projekte eingesetzt. Wir können daher in Kürze schon einen Erfahrungsbericht erstellen.
iVideosongs: Mit Content-Qualität auf Kundenfang
Bei vielen Web 2.0 Anwendungen hat man das Gefühl, dass die Funktionen deutlich höher bewertet werden als die Inhalte die dadurch erzeugt werden. Anders gesagt: Es reicht oft aus ein tolles neues Feature anzubieten anstatt wirklich interessante Inhalte bereit zu stellen um einen Hype zu erzeugen.
Es gibt aber auch Dienste, die genau den umgekehrten Weg gehen und Versuchen, mit hoher Content-Qualität Benutzer an sich zu binden und durch entsprechende Gebühren Geld zu verdienen.
Ein sehr interessantes Beispiel hierfür ist das Portal
iVideosongs. Hier werden virtuelle Musikstunden für Gitarristen, Keyboarder und Schlagzeuger angeboten. Jede Unterrichts-Einheit kostet zwischen 5$ und 8$ und besteht aus einem Video und einer Notation. Das besondere ist die sehr hohe Qualität der Videos, die allesamt in HD produziert werden. Tatsächlich ist sie so hoch, dass es ganz klar erscheint dafür Geld zu bezahlen. Darüber hinaus plant das Unternehmen auch berühmte Musiker als virtuelle Lehrer anzubieten.
Ich finde iVideosongs ist ein perfektes Beispiel für ein Business-Konzept, das auf der Bereitstellung von interessantem und vor allem professionell aufbereiteten Content lebt. Genau das fehlt vielen anderen Web 2.0 Startups und führt oft dazu, dass sich die Benutzer nach einer gewissen Zeit wieder von einem Service abwenden.
DNA Analyse à la Web 2.0
Täglich werden neue Dienste im Web angeboten und man möchte manchmal meinen, es fällt den Leuten nichts mehr neues ein. Da sticht eine neue Web 2.0 Idee ganz besonders aus der Masse heraus. Genau das hat das Portal #
23andMe# geschafft. Die Idee ist einfach, aber radikal: Lassen sie ihre DNA analysieren und finden sie mehr über sich und ihre Ahnen heraus.
Sie haben richtig gelesen. Auf der Website kann man ein so genanntes #Spit Kit# bestellen, mit dem man Proben seines Speichels sammeln und an die Firma zurücksenden kann. Diese erstellt dann in einem Zeitraum von 4-6 Wochen einen vollständigen DNA-Scan. Auf dem Portal kann man dann beginnen anhand dieser Auswertungen und einigen Tools herauszufinden, ob man vielleicht Mongolisches Blut in sich hat oder Verwandte in Island findet.
Obwohl sich das ganze jetzt etwas ironisch anhört ist der Dienst wirklich ernst gemeint und wurde in den USA, wen wundert`s, sehr gehypte. Jetzt ist es auch in Europa möglich einen DNA-Scan machen zu lassen. Das ganze kostet schlappe 999 USD, wobei ich mir sagen lassen habe, dass es sich dabei um ein Schnäppchen handelt, wenn man entsprechende Untersuchungskosten als Vergleich heranzieht.
Falls einer unserer geschätzten Leser 23andMe ausprobiert, wäre ich sehr an einem Erfahrungsbericht
interessiert ;-)
UPDATE: Wie ich schon vermutet habe, schaltet sich der Gesetztgeber bei dieser Sache ein. Allerdings für österreichische Verhältnisse sehr schnell!
http://futurezone.orf.at/it/stories/251429/
Open ID - Es scheint etwas daraus zu werden
Die Meisten von uns kennen das Problem: Man hat auf vielen Web-Portalen ein Profil und weiss schon gar nicht mehr welches Passwort wo hingehört. Und seit die Social-Networks wie Facebook, Myspace & Co immer beliebter werden muss man auch immer öfter die selben persönlichen Daten wie Hobbys, Wohnort oder den Lieblingsfilm angeben. Diese Daten auf aktuellem Stand zu halten kann ganz schön zeitraubend sein. Hier möchte
Open ID Abhilfe schaffen.
Die Open-Source-Initiative bietet einen offenen Standard an, mit dem man sein persönliches Web-Profil auf einem zentralen Server verwalten kann. Prinzipiell kann jeder Webserver ein Open ID Server sein. Man muss ihn nur entsprechend zertifizieren lassen. Beim Registrieren auf einer Plattform muss man nur noch die entsprechende URL seines Open-ID-Servers und ein Passwort angeben. Alle restlichen Daten werden dann automatisch geladen. Das schöne daran ist, dass Daten die noch fehlen angezeigt werden und nach einmaligen speichern für zukünftige Anmeldungen auf anderen Webseiten abgelegt werden. Das System lernt also mit.
Letzte Woche hat
Yahoo angekündigt, dass alle Services über Open ID erreicht werden können. Zudem hat
Google fast am selben Tag veröffentlicht, dass man seine
Blogger-Adresse als Open ID Adresse verwenden kann. Ein wichtiger Schritt der hoffentlich in eine Zukunft führt, in der man nicht hundert mal die selben Daten in Registrierungsformulare eingeben muss.
"Aus Marketingsicht muss man das Medium E-Mail einsetzen"
In der aktuellen Ausgabe der Marketing-Zeitschrift
Page ist mir ein Artikel über E-Mail Marketing aufgefallen. Viele der dort getroffenen Aussagen decken sich voll und ganz mit unseren Erfahrungen in den letzten Jahren.
Die zentrale Aussage #Aus Marketingsicht muss man das Medium E-Mail einsetzen, die Klickraten und Ergebnisse sind einfach zu gut# wird vom E-Mail Spezialisten Matthias Mühlenhoff getroffen. Ich sehe das genau so. In den letzten Jahren konnte sich MASSIVE ART sehr gut im E-Mail Newsletter- und Marketingbereich positionieren (einige Beisipiele finden sich auf unserer
Refrenz-Seite). Dabei fällt auf, dass die meisten unserer Kunden sehr positive Erfahrungen gemacht haben. Und das obwohl nicht wenig Arbeit mit der Kreation und dem Versand von E-Mailings verbunden sind.
Dabei scheinen sich mir 3 wichtige Punkte heraus zu kristallisieren, die für den Erfolg von E-Mail Marketing verantwortlich sind:
1. Gutes DesignProfessionell gestaltete Newsletter heben sich sofort von Spam-Mails ab und werden häufiger gelesen.
2. Relevante InhalteE-Mails, die wirklich interessante Inhalte zeigen, haben höhere Klickraten.
3. Geeignete ZielgruppeLieber weniger Empfänger, dafür die, die den Newsletter auch wirklich wollen.
Wer diese Grundregeln beachtet ist auf dem besten Weg Erfolg mit einem Newsletter zu haben.
IT-Trends 2008
In Sachen IT-Trends 2008 sind sich die Analysten nicht einig.
Feststehen dürfte aber Eines: Wenn die neue Generation der Mitarbeiter an die Tür klopft, kommen wieder andere Herausforderungen auf die Unternehmen zu.
- Governance beziehungsweise IT-Alignment
- Rationalisierung und Standardisierung beziehungsweise Modernisierung der IT und damit Themen wie Service-orientierte Architekturen (SOA), Virtualisierung und Portale
- Sourcing, insbesondere vor dem Hintergrund der Globalisierung
- Risk Management/Compliance
- Business Intelligence (BI)/Content Management/Storage
- Innovationen, zum Beispiel im Hinblick auf Biometrie oder die zunehmende Mobilität der Mitarbeiter
In einem Punkt sind sich alle Analysten einig: Unternehmen sollten sich schon jetzt darauf einstellen, dass mit einer neuen jungen Generation an Mitarbeitern wieder andere Herausforderungen auf sie zukommen.
Laut Analystenmeinungen gilt es zu Bedenken, dass die nachwachsenden Mitarbeiter Skills mitbringen, die manches Unternehmen nicht erwartet. "Die installieren dann irgendwelche Tools auf ihrem Rechner, die da eigentlich nicht hingehören", seufzt der Analyst. ;-)
Da seien Change Manager gefragt, sonst verliere der ein oder andere CIO die Nerven.
Sicher nicht nur im Jahr 2008.
Gartners TOP-10 Techniken für das Jahr 2008
Im IT-Management Bereich hat Gartner die Trends für das Jahr 2008 aus ihrer Sicht definiert.
1. Green IT
2. Unified Communications
3. Geschäftsprozessmodellierung
4. Metadaten-Management
5. Virtualisierung 2.0
6. Mashup & Composite Apps
7. Webplattform & WOA
8. Computing Fabric
9. Real world web
10. Social Software
Sehr interessant ist, dass Green IT zur wichtigsten Technik gekürt wurde - u.a. dadurch, da gesetzliche Grundlagen zur Steuerung der CO2 Emissionen von IT Infrastrukturen geschaffen wurden.
Google Zeitgeist 2007
Google Zeitgeist ist eine Analyse der häufigsten Suchbegriffe, die über eine bestimmte Zeit auf Goolge verwendet werden. Heute ist der Rückblick auf 2007 veröffentlich worden.
Die wichtigsten neuen Begriffe heuer waren:
- iphone
- badoo
- facebook
- dailymotion
- webkinz
- youtube
- ebuddy
- second life
- hi5
- club penguin
Die Absteiger waren:
- world cup
- mozart
- fifa
- rebelde
- kazaa
- xanga
- webdetente
- sudoku
- shakira
- mp3
Interessant dabei ist, dass heuer die Web 2.0 Plattformen ungeheuer an Wichtigkeit gewonnen haben. Ein Zeichen dafür, dass Web 2.0 zum Mainstream geworden ist. Und eine Aufruf an alle Entwickler sich mal Gedanken über Web 2.5 zu machen ;-)
Die Google-Zeitgeist-Auswertung
Interessante Web 2.0 Startups
Bei den Nominierungen zum diesjährigen #Startup des Jahres# Preis sind mir besonders 2 Projekte aufgefallen:
mymuesli.deEine wirklich witzige Idee, die zudem noch sehr gut zu Funktionieren scheint. Auf der Website lassen sich aus verschiedensten Zutaten persönliche Müsli-Mixturen erstellen und bestellen. Das ganze ist meiner Meinung nach nicht ganz billig, aber Kornfutter ist ja generell nicht günstig. Das Besondere für mich an der ganzen Sache ist, dass hier eine einfach Idee, mit relativ geringen technischen Mitteln gut umgesetzt wurde. Dieser Startup hätte auch im Web 1.0 gut funktioniert!
verwandt.deEin weiterer Clone einer relativ erfolgreichen amerikanischen Web 2.0 Plattform. Die Betreiber haben wirklich keine Mühen gescheut die Vorlage von
geni.com beinahe vollständig zu kopieren. Auf dem Portal kann man sich seinen eigenen Stammbaum zusammenstellen und seine Verwandten zum Mitmachen einladen. Wirklich witzige Idee! Das Besondere: Die Kopie scheint sogar besser zu funktionieren wie das Original. Denn laut der Analyse von
Techcrunch hat verwandt.de grössere Wachstumszahlen als geni.com.
Gedanken zum Web 2.0 Vortrag
Der überaus zahlreich besuchte Kunden- und Partnerevent hat es ganz klar gezeigt: "Web 2.0" ist zwar in aller Munde, doch die wenigsten Wissen was es bedeutet. Bei der Vorbereitung des Vortrags war ich sehr bemüht die teilweise recht komplexen Themen und Begriffe möglichst einfach zu erklären. Ich war dennoch etwas überrascht, wie gut dies bei den Teilnehmern angekommen ist. Ein beweis dafür, dass wir mit dieser Vorgehensweise sehr gut den Trend der Zeit erkannt haben.
In der anschliessenden Projektpräsentation konnten wir unser erstes, vollständig auf Web 2.0 Technologien entwickelte Tool präsentieren. Eine Applikation zur so genannten Heil- und Kostenplanung für ein Zahnarztinstitut. Auch hier war ich von der Begeisterung des Plenums überrascht. Es hat mir einmal mehr gezeigt, dass Dinge, die wir in unserer "MASSIVE ART - Welt" als ganz normal nehmen, für viele andere noch komplettes Neuland sind. Ich sehe es daher ganz klar als Aufgabe unseres Unternehmens, hier möglichst viel Aufklärungsarbeit zu leisten. Denn besonders nach unserem Besuch auf der "Future of Webapplications" im Februar in London haben wir gesehen, dass der österreichische E-Business-Markt erheblich hinter dem internationalen Standard her hinkt.