Große Zahlen bei Massive Art
Für unseren iCubus® Event heute Abend haben wir ein paar schöne Zahlen über Massive Art rausgesucht:
Gesamtanzahl der monatlichen Besucher von Massive Art Webseiten:
210.000
Gesamtanzahl der monatlichen Seitenzugriffe von Massive Art Webseiten:
1.300.000
Ein großes Dankeschön an alle unsere Kunden, Partner und Besucher unserer Webseiten!
Web-Services auf dem Vormarsch
Web-Services, die virtuelle Rechnerkapazitäten, Speicherplatz oder andere Ressourcen zur Verfügung stellen, scheinen auf dem Vormarsch zu sein. Wir haben an dieser Stelle bereits die Dienste
S3 und
EC2 von Amazon vorgestellt. Diese erfreuen sich schon grosser Beliebtheit und werden von einer Vielzahl von Web-Application-Anbietern verwendet. Diese Woche wurde von 2 Unternehmen ähnliche Web-Services vorgestellt.
HP UplineHewlett-Packard präsentiert mit
HP Upline einen Virtuellen-Speicherplatz, der wie Amazon S3 funktioniert. Kunden können beliebig Festplattenkapazitäten zukaufen und müssen sich auch nicht mehr um Backups kümmern. Das ganze kostet 59 Dollar pro Jahr. Die Software, die man für Upline benötigt, läuft leider nur unter Windows. Für Apple-User (wie mich) ist das ganze also ziemlich unbrauchbar. Konkurrenten sind neben Amazon auch
Dropbox und
Sugarsync.
Google App EngineGoogle lässt diesen interessanten Markt natürlich auch nicht an sich vorbei gehen. Im Gegenteil, hier geht man sogar noch einen Schritt weiter. Mit
Google App Engine wurde ein Web-Service vorgestellt, mit dem man ganze Applikationen auslagern kann. Das bedeutet, die Entwickler einer Software laden nur noch den Code hoch und Google führt das Programm dann zu Gänze aus. Somit hat man nicht nur das Speicherproblem gelöst sonder auch gleich den Server zum Betrieb ausgelagert. Keine schlechte Idee!
Das ganze funktioniert nur mit der Programmiersprache Python, die von Google zur Entwicklung der eigenen Lösungen verwendet wird. Zudem befindet sich die App Engine noch im Entwicklungsstadium und wird vorerst nur für 10.000 Entwickler freigegeben. Wir müssen also noch abwarten, wie sich das ganze weiter entwickeln wird.
Google Docs funtkioniert Offline
Ich habe es in diesem Blog schon öfters gesagt, die Zukunft der Internet-Applikationen liegt im Offline-Betrieb (das bedeutet, dass man einen Web-Service auch ohne Internetverbindung verwenden kann). Heute hat Google einen entscheidenden Schritt in diese Richtung gemacht.
Google Docs, eine webbasierte Office-Suite mit Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationen, unterstützt ab sofort auch den Offline-Betrieb.
Es verwundert wenig, dass gerade Google diesen Schritt macht. Denn mit
Google-Gears hatte der Suchmaschinen-Hersteller schon vor einiger Zeit ein API präsentiert, mit dem sich solche Lösungen recht einfach umsetzen lassen. Darüber hinaus hat auch das W3C mit dem
HTML 5 Standard entsprechende Neuerungen eingeführt, die den Offline-Modus unterstützen. Die Zukunft bleibt also spannend und wir zeigen, welche Technologie sich durchsetzen wird.
Die 10 grössten Fehler von Webdesign. Teil 5
Wir kommen zum fünften Teil unserer kleinen Usability-Serie. Heute geht es um #
Bad Search#. Auf gut Deutsch: #
Die Suchfunktion auf einer Website hilft mir nicht weiter.#
Im Gegensatz zu den vorigen Themen muss man gleich vorweg sagen, dass dieser Bereich technisch sehr schwer umzusetzen ist. Google ist nicht weltweit die führende Suchmaschine, weil sie ein so gutes Marketing haben. Sie bringen ganz einfach die besten Ergebnisse zusammen.
Meine eigene Erfahrung zeigt, dass die meisten Website-internen Suchfunktionen einfach nicht zu brauchen sind. Die Ergebnisse sind großteils nicht relevant und verwirren mehr als das sie helfen. Hier bei MASSIVE ART sind wir ständig daran, unsere Suchfunktionen zu verbessern. Den idealen Zustand haben wir leider immer noch nicht erreicht. Aber immerhin, wir arbeiten daran ;-)
Man kann natürlich auch einen anderen Weg gehen. Wenn Google schon so gut ist, warum diese Technologie nicht auch für die eigene Website verwenden? Das geht! Hier erfahren Sie mehr:
http://www.google.com/coop/cse/
Wie Sie Ihre Website für Suchmaschinen optimieren können!
Suchmaschinen versuchen herauszufinden ob ihre Website zu einem bestimmten Thema relevante Inhalte anbietet. Daher ist die einfachste Möglichkeit der Sumaschinen-Optimierung auch
wirklich relevante Inhalte anzubieten. Und da die Startseite ihres Internetauftritts die erste und somit wichtigste Seite ist, sollten dort schon die wichtigsten Begriffe auffindbar sein. Besuchen Sie also einmal Ihre eigene Website und finden Sie heraus, ob auf der Startseite folgende Informationen enthalten sind:
- Name des Unternehmens
- Das Vertriebsgebiet (Weltweit, Länder oder Regionen)
- Die wichtigsten Produkte
- Die wichtigsten Zielgruppen
- Spezielle Angebote der Website
Achten Sie darauf, dass diese Informationen in einem möglichst kurzen aber aussagekräftigen Text stehen.
Kommen Sie schnell auf den Punkt und verzichten Sie auf die typischen #Willkommen bei...# oder #Es freut uns, dass sie...# Floskeln und auf Superlative wie #Wir sind die Besten, die Grössten oder die Innovativsten#. Dann haben es die Suchmaschine und Ihre Besucher leicht herauszufinden, was sie auf Ihrer Website erwartet.
Natürlich gibt es noch weitere Möglichkeiten, Ihr Google-Ranking (das ist der Bewertungsindex von Google für Websites) zu verbessern. Kontaktieren Sie unsere Spezialisten, um mehr darüber zu erfahren!
Geo Tagging einer Webseite.
Geo Tagging, also das hinzufügen von geografischen Metadaten zu einem Objekt (Geografische Koordinaten) ist in aktuellen Web2.0 Anwendungen durchaus üblich.
Flickr bietet seinen Benutzern beispielsweise die Möglichkeit Bilder zu taggen, damit der Ursprung des Bildes für jeden ersichtlich wird. Um die geografische Position darzustellen, verwendet Flickr
Yahoo Maps.
Generell ist im Web das Bedürfnis zu spüren, Informationen über Firmen auch geografisch zu veranschaulichen. Jede Firma kann sich Besispielsweise in
Google Maps eintragen lassen, damit die Firma auch lokalisiert und per Firmenname aufgefunden werden kann.
Ein relativ unscheinbarer und doch immer wichtiger werdender Ansatz ist, seine eigene Webseite per geografischen Metatags zu versehen, dass Suchmaschinen und andere Webdienste, die eigene Webseite lokalisieren können.
In
Wikipedia kann man über diese Tags genaueres erfahrenen.
Das CMS iCubus unterstützt bereits das erzeugen der Metatags für den eigenen Webauftritt. Spielend einfach werden per geführter Maske und eingebetteten Google Maps die Metatags erzeugt. Technisches Wissen ist dadurch nicht notwendig.
Open ID - Es scheint etwas daraus zu werden
Die Meisten von uns kennen das Problem: Man hat auf vielen Web-Portalen ein Profil und weiss schon gar nicht mehr welches Passwort wo hingehört. Und seit die Social-Networks wie Facebook, Myspace & Co immer beliebter werden muss man auch immer öfter die selben persönlichen Daten wie Hobbys, Wohnort oder den Lieblingsfilm angeben. Diese Daten auf aktuellem Stand zu halten kann ganz schön zeitraubend sein. Hier möchte
Open ID Abhilfe schaffen.
Die Open-Source-Initiative bietet einen offenen Standard an, mit dem man sein persönliches Web-Profil auf einem zentralen Server verwalten kann. Prinzipiell kann jeder Webserver ein Open ID Server sein. Man muss ihn nur entsprechend zertifizieren lassen. Beim Registrieren auf einer Plattform muss man nur noch die entsprechende URL seines Open-ID-Servers und ein Passwort angeben. Alle restlichen Daten werden dann automatisch geladen. Das schöne daran ist, dass Daten die noch fehlen angezeigt werden und nach einmaligen speichern für zukünftige Anmeldungen auf anderen Webseiten abgelegt werden. Das System lernt also mit.
Letzte Woche hat
Yahoo angekündigt, dass alle Services über Open ID erreicht werden können. Zudem hat
Google fast am selben Tag veröffentlicht, dass man seine
Blogger-Adresse als Open ID Adresse verwenden kann. Ein wichtiger Schritt der hoffentlich in eine Zukunft führt, in der man nicht hundert mal die selben Daten in Registrierungsformulare eingeben muss.
Internet für Kinder
Die Internet-Community besteht
nicht nur aus Mitte-30-Jährigen, die ständig vor dem Computer sitzen. Immer mehr Menschen wollen ins Web. Dazu gehören auch Senioren oder Kinder. Für beide Gruppen ist das aber nicht immer ganz einfach. Die einen verfügen nicht über langjährige Erfahrung am Computer und haben Schwierigkeiten die mit Angelismen versuchte Internet-Sprache zu verstehen. Für die anderen bergen die meist auf Erwachsene abgestimmte Inhalte eine grosse Gefahr.
Glubble is ein Programm, dass den Browser
Firefox zum eine auf die Bedürfnisse von Kindern abgestimmte Oberfläche verleiht. Zum anderen werden die Inhalte des Internets auf die Zielgruppe von unter 12-jährigen gefiltert. Angenehm daran ist, dass es sich nicht um eine komplizierte Firewall handelt. Das Programm wird installiert und läuft sofort. Eltern können einfach Webseiten als vertrauenswürdig in das Programm hinzufügen. Inhalte von
Google oder
Yahoo werden ebenfalls entsprechend gefiltert.
Ich finde diesen Dienst sehr gut. Das Interface ist sehr einfach gestaltet und würde sich auch für die Zielgruppe der Senioren sehr gut eignen, wenn es nicht ganz so schrill gestaltet wäre. Ein interessantes Projekt!
Schlechter Start für Wiki-Search
Jimmy Wales, Gründer von
Wikipedia, kündigte 2007 an, eine eigene Suchmaschine als direkten Konkurrenten zu
Google starten zu wollen. Seit Heute ist
Wikia Search als erste Alpha nun online.
Mein erster Eindruck:
Das Design wirkt sehr jung und modern. Eigentlich sehr untypisch für Entwicklungen von der Wiki-Foundation, die normalerweise durch ihre ästhetische Grausamkeit glänzen. Man möchte fast meinen, dass hier schon zu viel der typischen Web 2.0 Elemente verwendet worden sind. Leichte Farben, abgerundete Ecken, grosse Schriften. Das kennen wir nur all zu gut von tausenden anderen Websiten. Ich möchte jedoch nicht zu negativ darüber urteilen. Es ist mir so immer noch lieber als der schreckliche Chaos-Typo-Stil von Wikipedia.
Was die Funktionen angeht bin ich nun aber wirklich enttäuscht (wie viele andere auch). Der Suchbegriff #Massive Art# bringt unsere Website nur an dritter Stelle, was auf Grund der Domain www.massiveart.com und den entsprechend relevanten Inhalten nicht nachvollziehbar ist. Die Domain www.massive.com wird höher bewertet. Das ist schlechtweg falsch. Auch andere Suchen ergaben nur sehr begrenzte Ergebnisse.
Das System ist als Soziales-Netzwerk aufgebaut. Das heisst, man kann sein eigenes Profil erstellen und persönliche Details hinterlegen. Der Funktionsumfang ist jedoch noch sehr begrenzt. Generell finde ich jedoch die Idee, ein eigenes Such-Profil zu erstellen sehr gut. Mal sehen was sich daraus noch entwickelt.
Alles in allem ein schlechter Start. Ein solches Produkt sollte schon mit einem gewissen WOW-Effekt aufwarten können um sich erfolgreich zu platzieren. Ich sehe leider im Moment überhaupt keinen Grund diese Suchmaschine zu verwenden. Solange die Ergebnisse nicht besser werden fehlt einfach der Grund dazu. Laut CEO Gil Penchina soll jedoch bereits daran gearbeitet werden. Wir werden sehen ob sich das Projekt über Wasser halten kann.
Quo vadis, Google?
Google ist ja ein beliebtes Thema bei
Bloggern und in den Medien generell. Ein Unternehmen, das so einen großen Einfluss auf unser täglichen (Computer-) Leben hat wird natürlich mit Argusaugen beobachtet. Ich bin selbst immer zwischen Sympathie und Abneigung hin und her gerissen. Zum einen bietet Google unglaublich viele freie Tools an, die einem viel Arbeit abnehmen können. Zum anderen handelt es sich um einen Medien-Giganten, der unendliche Summen verpulvert und vom #Big-Brother# Business lebt.
Jetzt hat Google eine Ankündigung gemacht, die wieder für ziemliches Aufsehen gesorgt hat. Mit
#Knol# präsentierte der Suchmaschinenanbieter eine klare Konkurrenz zur Mutter aller Online-Lexika
Wikipedia. Was dabei besonders ist sieht man vielleicht erst auf den zweiten Blick. Nämlich, dass Google den Sprung vom Content-Analysten hin zum Content-Generator macht. Das heisst, bisher hat Google nur Inhalte anderer auffindbar gemacht. Ab jetzt aber werden eigene Inhalte angeboten.
Man fragt sich, ob Google hier
einen Schritt zu weit geht. Verhindern wird man es nicht können. Wen die Vorgehensweise stört kann sie nur mit Ignoranz bekämpfen. Also, den Service einfach nicht benutzen und weiterhin auf Wikipedia gehen. Die Zukunft wird ohnehin zeigen, ob hier eine ernsthafte Konkurrenz geschaffen werden kann. Mit 2.1 Mio Artikeln hat Wiki einen klaren Vorsprung.
Ist Google einer von den Guten?
Gepostet um 02:05 von Tom Ulmer, Software Architect
Google ist zweifellos die wichtigste Suchmaschine und für viele wahrscheinlich die einzige, die sie benutzen oder sogar die einzige, die sie kennen. Das im Duden und diversen anderen Wörterbüchern aufgenommene Verb "googeln" zeugt davon. Was einst als Projekt zweier Studenten startete, ist heute sogar die meistbesuchte Website überhaupt. Wenn ich nach einem Produkt, einem Bild, Nachrichten oder einer sonstigen Information suche, stehen die Chancen gut, dass Google brauchbare Websites dazu findet.
Wenigen ist aber bewusst, dass Google alle Suchanfragen eines Users protokolliert und auf den eigenen Servern archiviert. Wie man das vermeiden kann, wird unter
http://www.freenet.org.nz/misc/google-privacy.html beschrieben. Die exzessive Sammlung von Benutzerdaten zielt nicht nur darauf ab, passende Werbung zu platzieren. Der Konzern will soviel über seine Kunden wissen, dass auch sehr persönliche Fragen beantwortet werden können. Geht es nach CEO Eric Schmid, soll in Zukunft sogar ein Leben ohne Google kaum mehr möglich sein. Wenn diese Abhängigkeit auch nur teilweise eintreten sollte, wer schützt uns dann vor einem Machtmissbrauch? Schon heute praktiziert Google Zensur z.B. in China oder auch Deutschland, mit dem Verweis auf lokale Gesetze...
Auch wenn man Google, entsprechend dem Firmenmotto "Don't be evil", zu den Guten zählen möchte, sollte man sich zumindest gelegentlich einige der Mitbewerber ansehen, z.B.
Yahoo,
MSN,
Ask (mit Minivorschau der Ergebnisseiten) oder
Seekport (große Vorschau aktivierbar). Meine persönlichen Favoriten sind jedoch die Meta-Suchmaschinen, wie z.B.
Jux2 oder
Dogpile. Diese kombinieren die besten Resultate mehrerer Suchmaschinen und bieten damit differenziertere Ergebnisse und mehr Unabhängigkeit.
Google Zeitgeist 2007
Google Zeitgeist ist eine Analyse der häufigsten Suchbegriffe, die über eine bestimmte Zeit auf Goolge verwendet werden. Heute ist der Rückblick auf 2007 veröffentlich worden.
Die wichtigsten neuen Begriffe heuer waren:
- iphone
- badoo
- facebook
- dailymotion
- webkinz
- youtube
- ebuddy
- second life
- hi5
- club penguin
Die Absteiger waren:
- world cup
- mozart
- fifa
- rebelde
- kazaa
- xanga
- webdetente
- sudoku
- shakira
- mp3
Interessant dabei ist, dass heuer die Web 2.0 Plattformen ungeheuer an Wichtigkeit gewonnen haben. Ein Zeichen dafür, dass Web 2.0 zum Mainstream geworden ist. Und eine Aufruf an alle Entwickler sich mal Gedanken über Web 2.5 zu machen ;-)
Die Google-Zeitgeist-Auswertung