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31
März
Die 10 grössten Fehler von Webdesign. Teil 6
Gepostet um 13:45 von Bernd Hepberger, Creative Director


Heute geht es in unserer kleinen Usability-Reihe um das Thema der Browser-Kompatibilität. Die Ideal-Situation ist eigentlich ganz einfach: #Sorgen Sie dafür, dass Ihre Website auf allen Browser-Versionen (Internet Explorer, Firefox, Safari etc.) gleich funktioniert.

Die Realität sieht leider ganz anders aus.

Der unerfahrene Internet-Benutzer wird sich sich jetzt wohl fragen, was das eigentlich bedeutet. Schliesslich ist das Internet ja nicht irgendeine Software, die man sich herunterladet. Und die Browser tun doch eigentlich nichts anderes, als die HTML-Seiten, die auf einem Webserver liegen, zu interpretieren. Was soll denn da #inkompatibel# sein?

Genau hier liegt aber die grosse Problematik. Eben weil Browser eine HTML Seite interpretieren und darstellen, müssen dies alle unterschiedlichen Browser gleich tun. Aber, sie haben es sicher schon erraten, sie tun es nicht! Funktionen, die im Internet Explorer einwandfrei ihren Dienst erledigen, wollen plötzlich im Firefox nicht mehr in die Gänge kommen. Und warum schaut das Layout im Safari eigentlich so komisch aus?

Wir könnten uns jetzt stundenlang darüber unterhalten, warum die Browser-Hersteller sich nicht besser untereinander absprechen. Fakt ist, dass sich Microsoft als besonders hartnäckiger Standard-Verweigerer hervortut. Sie haben übrigens richtig gelesen. Es gibt tatsächlich internationale Standards, die dafür sorgen sollen, dass diese Probleme nicht auftauchen. Aber wie gesagt, unterstützen muss man sie halt...
17
März
Die 10 grössten Fehler von Webdesign. Teil 5
Gepostet um 09:27 von Bernd Hepberger, Creative Director


Wir kommen zum fünften Teil unserer kleinen Usability-Serie. Heute geht es um #Bad Search#. Auf gut Deutsch: #Die Suchfunktion auf einer Website hilft mir nicht weiter.#

Im Gegensatz zu den vorigen Themen muss man gleich vorweg sagen, dass dieser Bereich technisch sehr schwer umzusetzen ist. Google ist nicht weltweit die führende Suchmaschine, weil sie ein so gutes Marketing haben. Sie bringen ganz einfach die besten Ergebnisse zusammen.

Meine eigene Erfahrung zeigt, dass die meisten Website-internen Suchfunktionen einfach nicht zu brauchen sind. Die Ergebnisse sind großteils nicht relevant und verwirren mehr als das sie helfen. Hier bei MASSIVE ART sind wir ständig daran, unsere Suchfunktionen zu verbessern. Den idealen Zustand haben wir leider immer noch nicht erreicht. Aber immerhin, wir arbeiten daran ;-)

Man kann natürlich auch einen anderen Weg gehen. Wenn Google schon so gut ist, warum diese Technologie nicht auch für die eigene Website verwenden? Das geht! Hier erfahren Sie mehr: http://www.google.com/coop/cse/
01
März
Die 10 grössten Fehler von Webdesign. Teil 4
Gepostet um 14:10 von Bernd Hepberger, Creative Director


Im 4 Teil unserer Usablity-Reihe geht es um ein leider sehr vernachlässigtes Thema: Texte für Webseiten aufbereiten.

Noch immer werden viele Inhalte, die auf einem Unternehmens-Portal veröffentlich werden, einfach aus dem Prospekt kopiert und eingesetzt. Das folgt dem Grundsatz #Jetzt haben wir schon so viel Geld für die Drucksachen ausgegeben, da müssen wir bei der Website ein bisschen sparen#. Dabei erwarten die Benutzer im Internet nachweislich ganz andere Inhalte als im analogen Bereich.

Es spricht nichts dagegen bestehende Inhalte als Vorlage zu verwenden. Diese müssen aber für den Einsatz in der Website optimiert werden. Dabei gilt es folgende Punkte zu beachten:
  • Möglichst kurz halten
  • Übersichtlich gestalten (mehr Absätze verwenden)
  • Zum Punkt kommen (und nicht um den heissen Brei herum reden)
  • Auf die Fragen der Benutzer eingehen
  • In verständlicher Sprache schreiben (Fachausdrücke und Angelismen möglichst vermeiden)
Ein weiterer guter Tipp ist, die wichtigsten Bereiche eines Satzes in Fett-Schrift zu markieren oder als Aufzählungen bzw. Listen anzuführen. Die meisten Benutzer lesen nämlich nicht den ganzen Text sondern fliegen viel mehr über die Inhalte hinüber.
27
Februar
Offene Such-Plattform von Yahoo! angekündigt.
Gepostet um 16:33 von Bernd Hepberger, Creative Director


Ich frage mich ja schon des längeren warum es den Betreibern von Websites nicht ermöglicht wird, die eigenen Suchergebnisse in Suchmaschinen aufzuwerten. Was spricht dagegen zum Beispiel das Unternehmenslogo oder eine eigene kurze Beschreibung anzugeben? Wie gestern berichtet wurde, hat nun Yahoo! mit der #Open Search Platform# genau das vor.

Das Prinzip ist echt einfach: Wer sich als Eigentümer einer Website identifiziert hat, kann über eine Schnittstelle spezielle Informationen zur Verfügung stellen, die dann im Suchergebnis anstatt der sonst automatisch generierten Inhalts-Schnipsel angezeigt werden.



Eine meiner Meinung nach super Funktion, wenn sie natürlich nicht missbraucht wird. Den Benutzern von Yahoo! wird es übrigens überlassen, ob sie sich die aufbereiteten Inhalte anzeigen lassen wollen oder nicht. Daher wird die Zukunft zeigen, ob dieser Service angenommen wird.
18
Februar
Die 10 grössten Fehler von Webdesign. Teil 3
Gepostet um 16:27 von Bernd Hepberger, Creative Director


Den dritten Teil unserer Usability-Reihe können wir recht schnell abhandeln. Es geht dabei um

Flash

Man könnte jetzt seitenweise darüber schreiben warum so gut wie alle Usability-Regeln bei flash-basierten Websites über Bord geworfen werden. Wir machen es uns aber leicht und fassen zusammen:

  • Flash niemals als technische Grundlage für eine Website verwenden
  • Flash nur zur Darstellung von wirklich multimedialen Inhalten verwenden
  • Immer eine alternative Form (z.B. reinen Text) für die Benutzer anbieten, die das Plug-In nicht installiert haben oder die einfach keine Zeit haben sich 30 Sekunden lang eine Animation anzusehen bevor sie endlich den Inhalte geliefert bekommen.
Im nächsten Teil geht es um #Inhalte, die nicht für das Web aufbereitet wurden#.
12
Februar
Die 10 grössten Fehler von Webdesign. Teil 2
Gepostet um 16:26 von Bernd Hepberger, Creative Director


Und es geht weiter in unserer kleinen Usability-Reihe, in der wir uns die #Top 10 Design Mistakes# von Jakob Nielsen genauer ansehen. Den zweiten Platz belegen:

Schlecht dargestellte Links (oder #Ostereier-Links#)

Gemeint sind damit Links, die nicht als solche erkenntlich sind. Ganz beliebt sind zum Beispiel Link-Auszeichnung bei denen man die Schrift einfach fett macht.

Bsp.:
Das ist der normale Text und jetzt kommt ein Link, der aber irgendwie nicht so toll erkenntlich ist.

Sehr problematisch wird es, wenn dieselbe Auszeichnung auch für Überschriften verwendet wird.

Bsp.:
Ich bin eine Überschrift
Das ist der normale Text und jetzt kommt ein Link, der aber irgendwie nicht so toll erkenntlich ist.

Jakob Nielsen geht in seiner Forderung nach klar erkennbaren Links noch einen Schritt weiter. Er verlangt, dass bereits besuchte Links ebenfalls klar ausgezeichnet werden.

Bsp.:
Das ist der normale Text und jetzt kommt ein Link den ich noch nicht besucht habe. Im Gegensatz dazu habe ich diesen Link schon einmal besucht.

Hier wird es dann ein bisschen komplizierter. Eigentlich finde ich diese Funktion schon sehr hilfreich. Die Schwierigkeit ist jedoch, dass eine klar erkennbare zusätzliche Visualisierung gefunden werden muss. Das ist oft sehr komplex, da man sich ja in einem Layout aus diversen Gründen auf möglichst wenige Farben einschränken möchte. Zudem bin ich der Meinung, dass diese Vorgehensweise in der Website-Navigation eher störend wirkt, als das sie hilft. Ein Navigationspunk, der anders aussieht als die anderen Punkte, ist nämlich auch ganz anderes gewertet bzw. er sticht ganz klar heraus. Ich würde daher diese Funktion nur im Inhaltsbereich anwenden und auch nur dann, wenn dort wirklich viele Links eingesetzt werden.

Im dritten Teil geht es weiter mit dem Thema "Flash".
11
Februar
Wie kommen Unternehmen zu Ihren oft geheimnisvollen Namen?
Gepostet um 10:56 von Kate Dobler, Art Director


Wie oft fragt man sich woher Firmennamen kommen und wie sie entstehen. Hier ist eine wirklich interessante Website die viele Fragen beantwortet.

http://www.tqu.com/firmenabisz.htm

Hier das Beispiel Adidas
Zwei Brüder mit Namen Dassler pachteten 1927 eine kleine Produktionsstätte und fertigten täglich mit 25 Mitarbeitern 100 Schuhe pro Tag. Mit der "Gebrüder Dassler Schuhfabrik" beginnt die Geschichte der größten deutschen Sportartikelhersteller. Der Plural ist an dieser Stelle richtig: Lange hielt die Brüderliebe nicht, denn schon 1948 trennten sich die beiden Dasslers. Rudolf gründete Puma, Bruder Adi Dassler konterte mit Adidas.

und hier die Fortsetzung :-)

PUMA

1924 Gründung der #Gebrüder Dassler Schuhfabrik# in Herzogenaurach. 1936 gewinnt Jesse Owens bei den Olympischen Spielen in Berlin vier Goldmedaillen in Dassler-Schuhen. Nach der Trennung von Bruder Adi gründet Rudolf Dassler 1948 die #PUMA Schuhfabrik Rudolf Dassler#. Der Wettlauf der Brüder beginnt. Zur Fußball-WM in Schweden 1958 werden alle PUMA-Schuhmodelle mit dem #Formstreifen#, dem Markenzeichen PUMAs, versehen. Bei der Fußball-WM 1998 in Frankreich tragen knapp ein Viertel aller Spieler PUMA-Schuhe. Fünf Teams - treten in PUMA-Trikots an. Der Umsatz im Jahr 2004 betrug 1.530,3 Millionen Euro. PUMA lässt heute in Produktionsstätten in mehr als 30 Ländern produzieren und beschäftigt 3.910 Mitarbeiter.
08
Februar
Nie mehr Daten verlieren!
Gepostet um 19:43 von Oliver J. Wolff, Geschäftsführer, CEO


Data Robotics hat zur macworld den ersten Speicher Roboter vorgestellt.
Drobo ist ein einfach zu verwaltendes Speichersystem, das Daten bis 16TB fassen kann.
Das Geniale dabei ist, dass man mit jeglicher Kombination von Standard 3.5" SATA I oder II Platten das System erweitern kann.



Ohne Spezialwissen und ohne Konfiguration. Einfach drobo anstecken - läuft.
Kapazität zu Ende -> neue zusätzlich Platte rein - läuft!
Das nenne ich Plug and Play!

Mit DroboShare ist das System sogar in einem lokalen LAN nutzbar.

Das System ist übrigens sowohl für Mac als auch PC verfügbar.

Geniale Sache !! - demnächst auch in Österreich zu haben.

Drobo richtet sich in erster Linie an die Anwender, die sehr viele Massendaten wie Video´s, Musikdateien und Fotos haben und denen es ein Anliegen ist, diese auch bei einem Festplatten-Crash nicht zu verlieren. ;-)
Dazu zählen auf der einen Seite sicherlich die Home-Anwender - auf der anderen Seite aber auch kleinere bis mittlere Office-Bedürfnisse.
08
Februar
Benutzerfreundliche Webseiten: Die 10 grössten Fehler von Webdesign. Teil1
Gepostet um 14:02 von Bernd Hepberger, Creative Director


Ich möchte mich an dieser Stelle in der nächsten Zeit verstärkt dem Thema Usability (= Benutzerfreundlichkeit) im Web widmen. Obwohl dies in der weltweiten Web-Designer-Community immer wichtiger genommen wird, erkenne ich doch besonders in unserem sehr lokalen Markt einen erheblichen Nachholbedarf. Insbesondere möchte ich damit beitragen, diese Thematik mehr ins Bewusstsein von Unternehmen zu bringen.

Gleich vorweg: Natürlich haben ich und die anderen Designer von MASSIVE ART nicht den Anspruch immer das absolut Richtige zu tun. Im Kampf mit Klienten, externen Beratern und klassischen Agenturen ziehen die Web-Designer leider viel zu oft den Kürzeren und müssen of selbst grundlegende Dinge, mehr oder weniger bewusst, falsch umsetzen. Da nutzt es dann auch nichts wenn man mit den aktuellsten Statistiken oder Benutzer-Tests argumentieren will. Tun Sie mir also bitte einen Gefallen und durchsuchen Sie nicht gleich unser Portfolio nach Webseiten, die den nachfolgenden Ausführungen nicht stand halten können. ;-)

Und los geht's!

Jakob Nielsen's Top 10 Web Design Mistakes
Anfangen möchte ich mit Jakob Nielsen, dem wohl bekanntesten Usability-Guru. Er ist nicht ganz unumstritten, besonders bei Designern, denn er vertritt einen recht polarisierenden Standpunkt und man bekommt oft das Gefühl, dass er Gestalter von Grund auf ablehnt. Nichts desto trotz hat er sehr viele interessante und vor allem durch unzählige Tests belegte Standards für benutzerfreundliche Webseiten erstellt. Seine Liste mit den Top #10 Design-Fehlern auf Websites# wurde zwar seit 2005 nicht mehr aktualisiert. Sie ist aber bis heute (leider) absolut gültig.

Fehler #1: Schlechte Lesbarkeit

Es klingt so einfach aber es wird so oft falsch gemacht. Die Lesbarkeit oder besser die schlechte Lesbarkeit einer Internetseite ist der grösste Ärger, den man seinen Besuchern machen kann. Normalerweise kommt das zustande durch:

  • Zu kleine Schrift
  • Schlechter Kontrast von Schrift zu Hintergrund
Das Problem kommt natürlich nicht von ungefähr und ich unterstelle jetzt vielen Designern, dass sie in der Regel dafür verantwortlich sind! Ich habe jedenfalls noch keinen Kunden erlebt, der eine besonders kleine Schrift haben wollte. Meist sind es die Gestalter die den Font auf 10 Pixel stellen weil das einfach harmonischer aussieht. Man hat so auch das Gefühl mehr auf die sichtbare Fläche des Browser-Fensters zu bringen.

Wichtig bei diesem Problem ist zu beachten, dass Benutzer generell ungern am Bildschirm lesen und darum Texte meistens nur fragmentarisch durchgehen. Wenn jemand sich wirklich konzentriert mit einem Text auseinandersetzen will druckt er ihn immer noch meistens aus. Daher macht es gar keinen Sinn viel Inhalt auf kleinen Raum zu quetschen.

Der Web 2.0 Design-Trend machte zum Glück grosse Schriften wieder chic. Und grössere Bildschirmauflösungen ermöglichen auch grössere Seiten-Layouts. Eigentlich gute Voraussetzungen um dieses Problem endlich ins Nirwana zu senden. Leider sind offensichtlich noch nicht sehr viele Designer im Jahr 2008 angekommen und machen weiter die selben Fehler.

Bei MASSIVE ART wird seit geraumer Zeit bewusst darauf geachtet dass Schriften erstens in einer vernünftigen Grösse dargestellt werden und dass diese auch skalierbar sind. Das heisst, wenn jemand die Schrift-Vergrösserungs-Funktion des Browsers (oder der Website, wenn vorhanden) verwendet wird dies vom Layout bis zu einem gewissen Grad unterstützt. Bei 21px Font-Grösse gibt natürlich fast jeder HTML-Raster auf. ;-)

Und wie sieht es bei ihnen aus?
Wie in jedem Usability-Prozess muss man auch in diesem Bereich sehr selbstkritisch sein. Darum: Wie sieht es auf ihrer Website aus? Und, wie finden sie eigentlich die Schriftgrösse auf unserer Website? Ist sie ihnen zu klein oder gerade recht? Schreiben sie mir eine E-Mail, mich würde ihre Meinung sehr interessieren.

Weiter geht es das nächste Mal mit dem Design-Fehler #2: Nicht-Standardisierte Links
01
Februar
Holen Sie sich den Bad-Usability-Kalender. Sofort!
Gepostet um 09:03 von Bernd Hepberger, Creative Director


Web-Usability, also die Benutzbarkeit von Internet-Seiten, ist ein wichtiges aber immer noch stiefmütterlich behandeltes Thema in unserer Branche. Daher heisse ich alle Initiativen willkommen, die mehr Aufmerksamkeit auf diesen Bereich lenken. Ein witziges Projekt ist der Bad-Usability-Kalender. Es handelt sich um einen Kalender zum ausdrucken, der sehr humorvoll einige schlechte Usability-Beispiele darstellt.

Holen Sie sich den Kalender und hängen Sie ihn in Ihr Büro. Damit sie öfters an dieses Thema erinnert werden.

Bad Usability Calendar Download


30
Jänner
iVideosongs: Mit Content-Qualität auf Kundenfang
Gepostet um 11:40 von Bernd Hepberger, Creative Director


Bei vielen Web 2.0 Anwendungen hat man das Gefühl, dass die Funktionen deutlich höher bewertet werden als die Inhalte die dadurch erzeugt werden. Anders gesagt: Es reicht oft aus ein tolles neues Feature anzubieten anstatt wirklich interessante Inhalte bereit zu stellen um einen Hype zu erzeugen.

Es gibt aber auch Dienste, die genau den umgekehrten Weg gehen und Versuchen, mit hoher Content-Qualität Benutzer an sich zu binden und durch entsprechende Gebühren Geld zu verdienen.

Ein sehr interessantes Beispiel hierfür ist das Portal iVideosongs. Hier werden virtuelle Musikstunden für Gitarristen, Keyboarder und Schlagzeuger angeboten. Jede Unterrichts-Einheit kostet zwischen 5$ und 8$ und besteht aus einem Video und einer Notation. Das besondere ist die sehr hohe Qualität der Videos, die allesamt in HD produziert werden. Tatsächlich ist sie so hoch, dass es ganz klar erscheint dafür Geld zu bezahlen. Darüber hinaus plant das Unternehmen auch berühmte Musiker als virtuelle Lehrer anzubieten.

Ich finde iVideosongs ist ein perfektes Beispiel für ein Business-Konzept, das auf der Bereitstellung von interessantem und vor allem professionell aufbereiteten Content lebt. Genau das fehlt vielen anderen Web 2.0 Startups und führt oft dazu, dass sich die Benutzer nach einer gewissen Zeit wieder von einem Service abwenden.




28
Jänner
YouTube wird (ein bisschen) mobiler
Gepostet um 12:12 von Bernd Hepberger, Creative Director


Wie TechCrunch berichtet hat YouTube eine neue Website veröffentlicht, die auf mobile Endgeräte wie zum Beispiel Handys optimiert ist. iPhone- und iPod-Touch-Benutzer haben ja bereits die Möglichkeit problemlos auf die Video-Inhalte des führenden Online-Video-Portals zu zugreifen.

Ich beobachte hier seit geraumer Zeit einen Trend, der klar durch die neuen mobilen Geräte von Apple ausgelöst wurde. Da nun Webseiten auf kleinen Bildschirmen sinnvoll und vor allem voll funktionsfähig dargestellt werden können, ist es für die Portalanbieter auch interessant ihre Inhalte hierfür zu optimieren. Der Marktführer Nokia geht mit den neuesten Produkten in dieselbe Richtung und kopiert mehr oder weniger schamlos von Apple.

In nächster Zeit werden wir also sich noch mehr über den mobilen Bereich berichten können!
16
Jänner
"Aus Marketingsicht muss man das Medium E-Mail einsetzen"
Gepostet um 17:30 von Bernd Hepberger, Creative Director


In der aktuellen Ausgabe der Marketing-Zeitschrift Page ist mir ein Artikel über E-Mail Marketing aufgefallen. Viele der dort getroffenen Aussagen decken sich voll und ganz mit unseren Erfahrungen in den letzten Jahren.

Die zentrale Aussage #Aus Marketingsicht muss man das Medium E-Mail einsetzen, die Klickraten und Ergebnisse sind einfach zu gut# wird vom E-Mail Spezialisten Matthias Mühlenhoff getroffen. Ich sehe das genau so. In den letzten Jahren konnte sich MASSIVE ART sehr gut im E-Mail Newsletter- und Marketingbereich positionieren (einige Beisipiele finden sich auf unserer Refrenz-Seite). Dabei fällt auf, dass die meisten unserer Kunden sehr positive Erfahrungen gemacht haben. Und das obwohl nicht wenig Arbeit mit der Kreation und dem Versand von E-Mailings verbunden sind.

Dabei scheinen sich mir 3 wichtige Punkte heraus zu kristallisieren, die für den Erfolg von E-Mail Marketing verantwortlich sind:

1. Gutes Design
Professionell gestaltete Newsletter heben sich sofort von Spam-Mails ab und werden häufiger gelesen.

2. Relevante Inhalte
E-Mails, die wirklich interessante Inhalte zeigen, haben höhere Klickraten.

3. Geeignete Zielgruppe
Lieber weniger Empfänger, dafür die, die den Newsletter auch wirklich wollen.

Wer diese Grundregeln beachtet ist auf dem besten Weg Erfolg mit einem Newsletter zu haben.
14
Jänner
Internet für Kinder
Gepostet um 08:45 von Bernd Hepberger, Creative Director


Die Internet-Community besteht nicht nur aus Mitte-30-Jährigen, die ständig vor dem Computer sitzen. Immer mehr Menschen wollen ins Web. Dazu gehören auch Senioren oder Kinder. Für beide Gruppen ist das aber nicht immer ganz einfach. Die einen verfügen nicht über langjährige Erfahrung am Computer und haben Schwierigkeiten die mit Angelismen versuchte Internet-Sprache zu verstehen. Für die anderen bergen die meist auf Erwachsene abgestimmte Inhalte eine grosse Gefahr.

Glubble is ein Programm, dass den Browser Firefox zum eine auf die Bedürfnisse von Kindern abgestimmte Oberfläche verleiht. Zum anderen werden die Inhalte des Internets auf die Zielgruppe von unter 12-jährigen gefiltert. Angenehm daran ist, dass es sich nicht um eine komplizierte Firewall handelt. Das Programm wird installiert und läuft sofort. Eltern  können einfach Webseiten als vertrauenswürdig in das Programm hinzufügen. Inhalte von Google oder Yahoo werden ebenfalls entsprechend gefiltert.

Ich finde diesen Dienst sehr gut. Das Interface ist sehr einfach gestaltet und würde sich auch für die Zielgruppe der Senioren sehr gut eignen, wenn es nicht ganz so schrill gestaltet wäre. Ein interessantes Projekt!


10
Jänner
Keyboard für Web-Freaks
Gepostet um 10:11 von Bernd Hepberger, Creative Director


Man(n) wird ja wohl noch träumen dürfen ;-)

07
Jänner
Schlechter Start für Wiki-Search
Gepostet um 12:47 von Bernd Hepberger, Creative Director


Jimmy Wales, Gründer von Wikipedia, kündigte 2007 an, eine eigene Suchmaschine als direkten Konkurrenten zu Google starten zu wollen. Seit Heute ist Wikia Search als erste Alpha nun online.

Mein erster Eindruck:
Das Design wirkt sehr jung und modern. Eigentlich sehr untypisch für Entwicklungen von der Wiki-Foundation, die normalerweise durch ihre ästhetische Grausamkeit glänzen. Man möchte fast meinen, dass hier schon zu viel der typischen Web 2.0 Elemente verwendet worden sind. Leichte Farben, abgerundete Ecken, grosse Schriften. Das kennen wir nur all zu gut von tausenden anderen Websiten. Ich möchte jedoch nicht zu negativ darüber urteilen. Es ist mir so immer noch lieber als der schreckliche Chaos-Typo-Stil von Wikipedia.

Was die Funktionen angeht bin ich nun aber wirklich enttäuscht (wie viele andere auch). Der Suchbegriff #Massive Art# bringt unsere Website nur an dritter Stelle, was auf Grund der Domain www.massiveart.com und den entsprechend relevanten Inhalten nicht nachvollziehbar ist. Die Domain www.massive.com wird höher bewertet. Das ist schlechtweg falsch. Auch andere Suchen ergaben nur sehr begrenzte Ergebnisse.

Das System ist als Soziales-Netzwerk aufgebaut. Das heisst, man kann sein eigenes Profil erstellen und persönliche Details hinterlegen. Der Funktionsumfang ist jedoch noch sehr begrenzt. Generell finde ich jedoch die Idee, ein eigenes Such-Profil zu erstellen sehr gut. Mal sehen was sich daraus noch entwickelt.

Alles in allem ein schlechter Start. Ein solches Produkt sollte schon mit einem gewissen WOW-Effekt aufwarten können um sich erfolgreich zu platzieren. Ich sehe leider im Moment überhaupt keinen Grund diese Suchmaschine zu verwenden. Solange die Ergebnisse nicht besser werden fehlt einfach der Grund dazu. Laut CEO Gil Penchina soll jedoch bereits daran gearbeitet werden. Wir werden sehen ob sich das Projekt über Wasser halten kann.
18
Dezember
Corporate Design goes IT!
Gepostet um 14:43 von Bernd Hepberger, Creative Director


Ich bin gerade auf einen interessanten Artikel gestossen, der sich mit der zukünftigen Entwicklung von Corporate-Design-Richtlinien innerhalb der unternehmensweiten IT-Strategie befasst. Die Kernaussage dieses Artikels ist:

"With the melting of traditional Desktop software with web and mobile interfaces, the increasing demand for integrated, customised and corporate identity compliant solutions will soon result in an overall rise of design-related work involved in all activities concerning development and deployment of software products. This will result in a unified workplace available at work, at home and mobile, combining all applications, data assets and information resources across the company, incorporating the company's visual identity by look and feel. For software vendors working in the enterprise context, this development means a step back from their own brand, in order to allow customised, well-integrated and co-branded customer installations."

Ich kann diese Sichtweise aus meiner Erfahrung in vielen Projekten nur unterstreichen. Das Design von Betriebssystemen und Softwaretools wird zunehmend unwichtiger. Intranet-Portale hingegen übernehmen immer mehr Funktionen in der täglichen Verwaltungsarbeit.

Hier bei MASSIVE ART beschäftigen wir uns verstärkt mit der Entwicklung von webbasierenden Software-Applikationen. Gerade haben wir 2 Projekte in den Beta-Release geschickt und wir sind schon sehr auf das Feedback unserer Kunden gespannt. In beiden Entwicklungen geht es darum, Daten aus einem zentralen ERP-System auszulesen und zu bearbeiten. Dabei werden nicht bestehende Funktionen neu programmiert oder gestaltet. Viel mehr werden gänzlich neue Tools entwickelt, mit denen die Mitarbeiter Ihre Produktivität steigern können. Mehr Informationen zu diesen Projekten werden ich in naher Zukunft hier posten.

Artikel: Interactive Identity
17
Dezember
Lesedauer Web vs. Print
Gepostet um 12:29 von Kate Dobler, Art Director


Ich habe heute einen sehr interessanten Bericht zum Thema 'Leserverhalten' in gedruckten und Online Medien gelesen. Eine tolle Bestätigung, dass der Call-for-Action auf Online-Portalen sehr wichtig ist, da Navigation und Teaser im Internet von Benutzern sehr stark aufgenommen werden. Im Vergleich zu Zeitungen, wo Headlines und Bilder sehr stark Aufmerksamkeit erregen.

Lesedauer hängt vom Format ab.

Online lesen die Menschen in 63 Prozent aller Fälle einen Text komplett. Bei Zeitungen sind dies nur 40 Prozent und bei Tabloid-Formaten sogar nur 36 Prozent.
Quelle: Page 01.08 Seite 024
Poynter Institut www.poynter.org
12
Dezember
Screenshots leicht gemacht
Gepostet um 10:30 von Bernd Hepberger, Creative Director


Eine schöne Web 2.0 Anwendung, die viel Zeit sparen kann,  ist mir aufgefallen.

Der Webdienst von www.thumbalizr.com ermöglicht die automatisierte Erstellung von Screenshots. Das Tool funktioniert denkbar einfach: Man muss lediglich die URL der gewünschten Website angeben und auf den #thumb it# Button klicken. Schon erstellt Thumbalizr nach einiger Zeit den gewünschten Screenshot. Dabei ist die Möglichkeit, die gesamte Website (also nicht nur das, was der Browser ohne Scrollen anzeigen kann) anzeigen zu lassen das wichtigste Feature.

Einen Nachteil hat das ganze leider auch. Offensichtlich läuft die Anwendung auf einem eher schwachen Webserver. Daher wartet man relativ lange, bis ein Screenshot erstellt ist.  Sollte sich der Dienst als Erfolg herausstellen müssen sich die Betreiber schleunigst an die Performance-Verbesserung machen.