Google Docs funtkioniert Offline
Ich habe es in diesem Blog schon öfters gesagt, die Zukunft der Internet-Applikationen liegt im Offline-Betrieb (das bedeutet, dass man einen Web-Service auch ohne Internetverbindung verwenden kann). Heute hat Google einen entscheidenden Schritt in diese Richtung gemacht.
Google Docs, eine webbasierte Office-Suite mit Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationen, unterstützt ab sofort auch den Offline-Betrieb.
Es verwundert wenig, dass gerade Google diesen Schritt macht. Denn mit
Google-Gears hatte der Suchmaschinen-Hersteller schon vor einiger Zeit ein API präsentiert, mit dem sich solche Lösungen recht einfach umsetzen lassen. Darüber hinaus hat auch das W3C mit dem
HTML 5 Standard entsprechende Neuerungen eingeführt, die den Offline-Modus unterstützen. Die Zukunft bleibt also spannend und wir zeigen, welche Technologie sich durchsetzen wird.
Brave New Video-World: Video live vom Handy ins Internet streamen.
Heute morgen habe ich noch mit einem Kunden über die Möglichkeit von der Handy-Kamera direkt auf eine Website zu streamen gesprochen. Ein kurzer Research brachte gleich 2 Dienste, die das (im Alpha-Stadium) schon anbieten.
http://qik.com/http://alpha.bambuser.com/Da werden sich speziell die Paparazzi freuen ;-)
Apple veröffentlich iPhone SDK und macht (fast) alles richtig.

Apple hat gestern das lang erwartet
iPhone SDK veröffentlich. Zur Erklärung: SDK steht für Software Development Kit. Das ist eine Programmierschnittstelle, die die Entwicklung von Programmen auf einem Computer bzw. Betriebssystem erlaubt.
Bisher war das iPhone ja nicht in der Lage fremde, also nicht von Apple selbst stammende Software auszuführen. Dies war der grosse Kritikpunkt an dem sonst so gelobten Gerät.
Wie immer macht Apple einen grossen Event um die Ankündigung. Und wieder einmal zeigt Apple, wie man so etwas richtig macht. Denn neben dem SDK hat das Unternehmen auch gleich ein ganzes Business-Konzept für den Vertrieb von iPhone-Software mit vorgestellt. Und so funktioniert das ganze:
1. EntwicklungsumgebungDen Entwicklern werden eine ganze Sammlung an Programmen zur Verfügung gestellt, die eine einfache und schnelle Software-Entwicklung ermöglichen. Ganz typisch für Apple ist, dass auch eine Drag&Drop Umgebung für die Erstellung von Oberflächen dabei ist. Somit ist schon mal gewährleistet, dass keine hässlichen, von Programmierern gestalteten Interfaces auftauchen werden.
2. Distribution über iTunesDie fertige Software können die Entwickler über den iTunes-Store vertreiben. Dabei bleiben 70% der Einnahmen bei den Entwicklern. Die müssen sich dafür nicht um Kreditkartenabrechnungen etc. kümmern. Das finde ich generell gut. Es könnte auch Kritiker auf den Plan rufen, die hier eine zu starke Zentralisierung sehen. Auf jeden Fall ermöglicht dies auch kleinen Firmen, ein solides und vertrauenswürdiges Business aufzubauen.
Eine weitere Ankündigung wird das iPhone in Zukunft auch für Unternehmen interessant machen. Das mobile Wunder ist jetzt nämlich auch Microsoft-Exchange-Kompatibel. Laut Apple soll die Konfiguration gerade mal 20 Sekunden dauern bis man Termine, Kontakte ec. mit dem zentralen Exchange-Server synchronisieren kann.
Sollte das iPhone in naher Zukunft auch in Österreich erhältlich sein bin ich überzeugt, dass auch MASSIVE ART die eine oder andere Anwendung entwickeln und veröffentlich wird. Man muss kein überzeugter Mac-Fan sein um zu sehen, das dieses Gerät das führende Mobile-Device im Moment ist. Ich bin schon sehr gespannt, was die Zukunft an neuen Programmen und Lösungen für das iPhone bringen wird.
Skype: 100 Milliarden Minuten lang kostenlos telefonieren. Und eBay zahlt dafür.

Auf einem interessanten
TechCrunch Blog-Eintrag habe ich gelesen, dass
Skype seit der Gründung vor 4 1/2 Jahren 100 Milliarden Minuten kostenlose Gesprächsminuten zu verzeichnen hat. Ohne Gebühren sind bei Skype alle Gespräche, die von Computer-zu-Computer gemacht werden, Gebührenpflichtig hingegen nur solche auf Festnetz- oder Mobilanschlüsse.
Dies ist sicher eine beeindruckende Zahl. Noch beeindruckender ist jedoch folgende Rechnung:
eBay bezahlte beim Kauf von Skype 3.1 Milliarden Dollar. Das bedeutet, dass das Online-Auktionshaus pro Minute ca. 3 Cent bezahlte. Nicht schlecht wenn man bedenkt, dass die Skype-Akquisition für eBay bis heute noch nicht rentabel gemacht werden konnte.
YouTube wird (ein bisschen) mobiler
Wie
TechCrunch berichtet hat
YouTube eine neue
Website veröffentlicht, die auf mobile Endgeräte wie zum Beispiel Handys optimiert ist. iPhone- und iPod-Touch-Benutzer haben ja bereits die Möglichkeit problemlos auf die Video-Inhalte des führenden Online-Video-Portals zu zugreifen.
Ich beobachte hier seit geraumer Zeit einen Trend, der klar durch die neuen mobilen Geräte von Apple ausgelöst wurde. Da nun Webseiten auf kleinen Bildschirmen sinnvoll und vor allem voll funktionsfähig dargestellt werden können, ist es für die Portalanbieter auch interessant ihre Inhalte hierfür zu optimieren. Der Marktführer Nokia geht mit den neuesten Produkten in dieselbe Richtung und kopiert mehr oder weniger
schamlos von Apple.
In nächster Zeit werden wir also sich noch mehr über den mobilen Bereich berichten können!