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31
März
Die 10 grössten Fehler von Webdesign. Teil 6
Gepostet um 13:45 von Bernd Hepberger, Creative Director


Heute geht es in unserer kleinen Usability-Reihe um das Thema der Browser-Kompatibilität. Die Ideal-Situation ist eigentlich ganz einfach: #Sorgen Sie dafür, dass Ihre Website auf allen Browser-Versionen (Internet Explorer, Firefox, Safari etc.) gleich funktioniert.

Die Realität sieht leider ganz anders aus.

Der unerfahrene Internet-Benutzer wird sich sich jetzt wohl fragen, was das eigentlich bedeutet. Schliesslich ist das Internet ja nicht irgendeine Software, die man sich herunterladet. Und die Browser tun doch eigentlich nichts anderes, als die HTML-Seiten, die auf einem Webserver liegen, zu interpretieren. Was soll denn da #inkompatibel# sein?

Genau hier liegt aber die grosse Problematik. Eben weil Browser eine HTML Seite interpretieren und darstellen, müssen dies alle unterschiedlichen Browser gleich tun. Aber, sie haben es sicher schon erraten, sie tun es nicht! Funktionen, die im Internet Explorer einwandfrei ihren Dienst erledigen, wollen plötzlich im Firefox nicht mehr in die Gänge kommen. Und warum schaut das Layout im Safari eigentlich so komisch aus?

Wir könnten uns jetzt stundenlang darüber unterhalten, warum die Browser-Hersteller sich nicht besser untereinander absprechen. Fakt ist, dass sich Microsoft als besonders hartnäckiger Standard-Verweigerer hervortut. Sie haben übrigens richtig gelesen. Es gibt tatsächlich internationale Standards, die dafür sorgen sollen, dass diese Probleme nicht auftauchen. Aber wie gesagt, unterstützen muss man sie halt...
27
März
iCubus 3.0 kommt!
Gepostet um 11:02 von Bernd Hepberger, Creative Director


iCubus 3.0Unser Daten-Management-System iCubus wird bald ein Upgrade bekommen und in der Version 3.0 vorliegen.

Neben zahlreichen technischen Verbesserungen haben wir uns auch zu einem völlig neuen Interface durchringen können. Ein grosser Schritt, sind doch die Benutzer von iCubus seit fast 6 Jahren an die sehr reduzierte und einfach zu bedienende Oberfläche gewöhnt.

Wir werden in den nächsten Wochen eingehend über die Entwicklung der neuen Version Bloggen. Vorab möchte ich hier schon einige neue Features nennen:
  • Verbesserter Text-Editor (Office-Kompatibel!)
  • Komplett überarbeitetes Interface
  • Schnellerer Wechsel zwischen den Manager-Modulen
  • Erweiterte Template-Funktionen
  • Neue Einstiegs-Seite mit Änderungsübersicht
  • Bildupload in den MediaManager direkt aus einem Inhalts-Template
  • Geo-Tagging
  • uvm

iCubus 3.0 ist der erste Schritt in Richtung Web 2.0 Anwendung und passt sich so perfekt in die neue MASSIVE-ART-Strategie ein. Unser Team ist trotz des sehr knappen Zeitplans guter Dinge und ist schon mitten in der Entwicklung. Eine wirklich spannende Phase hat begonnen!
25
März
Who would spend 51990 Euro on a bed?
Gepostet um 12:30 von Kate Dobler, Art Director


In der April 2008 Ausgabe des Wallpaper Magazins habe ich folgende Werbung/Anzeige entdeckt. Sie ist mir jetzt schon schon mehrmals über den Weg gelaufen und fasziniert mich immer wieder.

Was mich fasziniert:
* Tolle Werbeidee !
* Wer kann sich ein Bett für 51 990 Euro leisten ?  :-)
* Mut zur 'nicht' Perfektion, durch das fast ungemachte Bett im Bild.
* Extrem schlechte Typographie der Anzeige - finde ich sehr schade.
* Die Firma steht für etwas.
* Sie trauen sich was!

Es ist ein schöner Beweis das Wertigkeiten heutzutage wichtig sind. Wer steht dahinter und was ist ihre Philosophie. Echte Handarbeit. Liebe zum Detail.

Hier die volle Anzeige...

Who would spend # 51 990 on a bed?

Most people would not or could not. A select few could and would, if they knew what they paid for.

If they knew that the Vividus bed was built by a small family owned company in the small Swedish town of Köping.

If they knew that the company had built beds for 150 years.

If they knew that a few years  ago the company took a vow simply to create the best bed in the world.

If they knew the company scanned the planet for the best knowledge of human comfort, the finest natural materials, and dug deep into the most valuable experiences from their own long history of bed building.

If they knew that it takes weeks for the most skilful craftsmen of the company to build just one Vividus, since every little detail is done exclusively by hand.

Now you know.

Find the remarkable story of Hästens Vividus at www.hastens.com



24
März
Geronto-Produkte oder wie Seniorenprodukte unsere Warenwelt verändern
Gepostet um 21:38 von Tom Ulmer, Software Architect


Produktdesigner stehen vor einem Dilemma. Einerseits wollen sie den stark wachsenden Markt der Senioren bedienen. Andererseits will niemand Seniorenprodukte kaufen. Nicht einmal Senioren. So wird oft versucht, Produkte zu entwickeln, die speziell den Anforderungen von Senioren gerecht werden, aber keinesfalls als Seniorenprodukte vermarktet werden sollen. Welcher ältere Mensch wäre schon stolz darauf, ein Rentnerauto zu fahren. Aber selbstverständlich sollte ein bequemer Einstieg und eine aufrechte Sitzposition gegeben sein. Der Siegeszug der SUV und Vans soll unter anderem auch in diese Kriterien  begründet sein, wie auto.de schreibt. Auch Extras wie Navigationssystem oder Klimaanlage dürfen es sein. Aber unter der Voraussetzung, dass sie leicht bedienbar und übersichtlich sind.

Viele Systeme zur Unterstützung im Automobilbereich waren zunächst für Senioren entwickelt worden. So waren die ersten Einparkhilfen daraus entstanden, dass im Alter die Torsionsfähigkeit der Wirbelsäule oft nachlässt. Inzwischen kann das Einparken schon vollautomatisch erfolgen, das freut nicht nur die Senioren. Der "Gurtbringer" kompensiert ebenfalls nachlassende Beweglichkeit. Und schwächer werdende Augen werden durch die sogenannte "Night Vision" entlastet, ein System das auf einem Bildschirm anzeigt, was wir sonst nicht mehr sehen könnten. Zum Trendprodukt von heutigen Autos (besonders Cabrios) ist inzwischen die Sitzheizung avanciert. Sie sollte ursprünglich die chronisch entzündete Prostata verwöhnen.

In unseren Alltag haben auch außerhalb des PKWs Produkte Einzug gehalten, die eigentlich alten Leuten das Leben erleichtern sollten. Wir benutzen Schuhe mit Klettverschluss, was sich besonders auch für Kinder als nützlich erwiesen hat. Getränke kaufen wir im Karton mit Drehverschluss, ein Tribut an steife Finger, Gelenksprobleme und Gicht.

Auch wenn diese Produkte aus Anforderungen von Senioren entstanden sind, sie haben sich am Markt etabliert - unabhängig vom Alter des Konsumenten. Ganz einfach, weil diese Produkte uns allen den Alltag erleichtern. Das Erfolgskonzept liegt also oft weniger im Design von Geronto-Produkten als vielmehr in einem Ansatz wie "Design for all" bzw. "Universal Design".





21
März
Pizzabestellung im Jahr 2015
Gepostet um 16:42 von Kate Dobler, Art Director


Kunde:
"Hi, ich möchte etwas bestellen."
 
Pizzakurier:
"Kann ich bitte erst Ihre NIDN haben?"
 
Kunde:
"Meine Nationale ID Nummer, ja, warten Sie, die ist 6102049998-45-54610
 
Pizzakurier:
"Vielen Dank, Herr Schwardt. Sie wohnen in der Rosenstrasse 25 und Ihre Telefonnummer lautet
89 568 345. Ihre Firmennummer bei der Allianz ist 74523 032 und Ihre Durchwahl ist 56.
Von welchem Anschluss aus rufen Sie an?"
 
Kunde:
Hä? Ich bin zu Hause. Wo haben Sie alle diese Informationen her?"
 
Pizzakurier:
"Wir sind an das System angeschlossen."
 
Kunde: (seufzt)
"Oh, natürlich. Ich möchte zwei von Ihren Spezial-Pizzen mit besonders viel Fleisch bestellen."
 
Pizzakurier:
"Ich glaube nicht, dass das gut für Sie ist."
 
Kunde:
"Wie bitte??!!"
 
Pizzakurier:
"Laut Ihrer Krankenakte haben Sie einen zu hohen Blutdruck und extrem hohe Cholesterinwerte.
Ihre Krankenkasse würde eine solche ungesunde Auswahl nicht gestatten."
 
Kunde:
"Verdammt! Was empfehlen Sie denn?"
 
Pizzakurier:
"Sie könnten unsere Soja-Joghurt-Pizza mit ganz wenig Fett probieren.
Sie wird Ihnen bestimmt schmecken."
 
Kunde:
"Wie kommen Sie darauf, dass ich das mögen könnte?"
 
Pizzakurier:
"Nun, Sie haben letzte Woche das Buch 'Sojarezepte für Feinschmecker' aus der Bücherei
ausgeliehen. Deswegen habe ich Ihnen diese Pizza empfohlen."
 
Kunde:
"Ok, ok. Geben Sie mir zwei davon in Familiengrösse. Was kostet der Spass?"
 
Pizzakurier:
"Das sollte für Sie, Ihre Frau und Ihre vier Kinder reichen.
Der Spass, wie Sie es nennen, kostet 45 Euro."
 
Kunde:
"Ich gebe Ihnen meine Kreditkartennummer."
 
Pizzakurier:
"Es tut mir leid, aber Sie werden bar zahlen müssen.
Der Kreditrahmen Ihrer Karte ist bereits überzogen."
 
Kunde:
"Ich laufe runter zum Geldautomaten und hole Bargeld, bevor Ihr Fahrer hier ist."
 
Pizzakurier:
"Das wird wohl auch nichts. Ihr Girokonto ist auch überzogen."
 
Kunde:
"Egal. Schicken Sie einfach die Pizza los. Ich werde das Geld da haben. Wie lange wird es dauern?"
 
Pizzakurier:
"Wir hängen ein wenig hinterher. Es wird etwa 45 Minuten dauern. Wenn Sie es eilig haben,
können Sie sie selbst abholen, wenn Sie das Geld besorgen, obwohl der Transport von Pizza
auf dem Motorrad immer etwas schwierig ist."
 
Kunde:
"Woher wissen Sie, dass ich Motorrad fahre?"
 
Pizzakurier:
"Hier steht, dass Sie mit den Ratenzahlungen für Ihren Wagen im Rückstand sind und ihn
zurückgeben mussten. Aber Ihre Harley ist bezahlt, also nehme ich an, dass Sie die benutzen."
 
Kunde:
"@#%/$@&?#!" (Fuck You)
 
Pizzakurier:
"Achten Sie lieber darauf, was Sie sagen. Sie haben sich bereits im Juli 2006 eine
Verurteilung wegen Beamtenbeleidigung eingefangen."
 
Kunde:
(sprachlos)
 
Pizzakurier:
"Möchten Sie noch etwas?"
 
Kunde:
"Nein, danke. Oh doch, bitte vergessen Sie nicht, die beiden kostenlosen Liter Cola einzupacken,
die es laut Ihrer Werbung zu den Pizzen gibt."
 
Pizzakurier:
"Es tut mir leid, aber die Ausschlussklausel unserer Werbung verbietet es uns,
kostenlose Softdrinks an Diabetiker auszugeben."
 
Kunde:
GRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR.....
20
März
How Web 2.0 Aware are you?
Gepostet um 16:06 von Kate Dobler, Art Director


Der Ultimative Test wie Web 2.0 bewußt man unterwegs ist :-)

Einfach den großen GO Button drücken und abwarten... :-)

Um einer eventuellen Blamage in öffentlichen Räumen zu entgehen empfehle ich Kopfhörer.

http://www.schillmania.com/random/humour/web20awareness/
17
März
Die 10 grössten Fehler von Webdesign. Teil 5
Gepostet um 09:27 von Bernd Hepberger, Creative Director


Wir kommen zum fünften Teil unserer kleinen Usability-Serie. Heute geht es um #Bad Search#. Auf gut Deutsch: #Die Suchfunktion auf einer Website hilft mir nicht weiter.#

Im Gegensatz zu den vorigen Themen muss man gleich vorweg sagen, dass dieser Bereich technisch sehr schwer umzusetzen ist. Google ist nicht weltweit die führende Suchmaschine, weil sie ein so gutes Marketing haben. Sie bringen ganz einfach die besten Ergebnisse zusammen.

Meine eigene Erfahrung zeigt, dass die meisten Website-internen Suchfunktionen einfach nicht zu brauchen sind. Die Ergebnisse sind großteils nicht relevant und verwirren mehr als das sie helfen. Hier bei MASSIVE ART sind wir ständig daran, unsere Suchfunktionen zu verbessern. Den idealen Zustand haben wir leider immer noch nicht erreicht. Aber immerhin, wir arbeiten daran ;-)

Man kann natürlich auch einen anderen Weg gehen. Wenn Google schon so gut ist, warum diese Technologie nicht auch für die eigene Website verwenden? Das geht! Hier erfahren Sie mehr: http://www.google.com/coop/cse/
13
März
Brave New Video-World: Video live vom Handy ins Internet streamen.
Gepostet um 16:42 von Bernd Hepberger, Creative Director




Heute morgen habe ich noch mit einem Kunden über die Möglichkeit von der Handy-Kamera direkt auf eine Website zu streamen gesprochen. Ein  kurzer Research brachte gleich 2 Dienste, die das (im Alpha-Stadium) schon anbieten.

http://qik.com/
http://alpha.bambuser.com/

Da werden sich speziell die Paparazzi freuen ;-)
13
März
Disney verdient 122 Millionen im iTunes-Store. Analysten finden das zu wenig!
Gepostet um 11:58 von Bernd Hepberger, Creative Director


Laut Disney CEO Bog Iger hat das Unternehmen seit 2006 4 Mio Filme und zwischen 40 und 50 Mio Videos über den iTunes Movie Store (nur in Amerika verfügbar) verkauft. Das macht einen Umsatz von ca. 122 Mio Dollar.

Der Analyst Peter Kafka meint dazu, dass ihn das nicht beeindruckt. Ich finde es jedoch beeindruckend, dass es ein Unternehmen geschafft hat, so viele Menschen davon zu überzeugen für die Filme zu bezahlen, anstatt sie von einer Tauschbörse illegal herunterzuladen.

Ich finde sogar, dass es gerade diese ignorante Einstellung ist, die es Firmen unmöglich macht, eigene Business-Modelle für digitale Download-Services zu kreieren. Ganz nach dem Motto #das macht eh nur einen kleinen Teil vom Umsatz aus#, vernachlässigen die Meisten diesen Bereich noch zu stark. Das treibt die Kunden automatisch in die Tauschbörsen. Denn das grösste Hindernis für die legalen Downloads ist noch immer die geringe Verfügbarkeit!

(via TechCrunch)
12
März
Internet Video: Was ist das eigentlich?
Gepostet um 08:28 von Oliver J. Wolff, Geschäftsführer, CEO




Nutzen Sie YouTube, MyVideo oder Clipfish? Schauen Sie ab und zu in die Online-Mediatheken der Fernsehsender? Dann sind Sie nicht allein, denn die Online-Nutzung von Bewegtbild-Clips im Web wächst rasant:
Heute werden täglich rund 100 Millionen Beiträge bei YouTube abgerufen und 100.000 neue hochgeladen. Das sagt zumindest eine gemeinsame Studie des TV-Vermarkters SevenOne Media und des Beratungsunternehmens Accenture.
Diese Zahlen sind ziemlich beeindruckend, vor allem wenn man bedenkt, dass YouTube vor zwei, drei Jahren noch ein Freak-Thema war und die Mehrzahl der Internet-Nutzer davon noch gar nichts gehört hatte.

Wie ist der enorme Erfolg der Videoportale zu erklären, und was bedeutet er für die Fernsehwelt? Glaubt man der Studie, tragen vor allem Jugendliche im Alter zwischen 14 und 19 Jahren zur immensen Nutzerzahl der Videoportale bei. Die Intensität der Nutzung nimmt mit zunehmendem Alter zwar ab, aber laut Studie greift immerhin schon mehr als ein Drittel der 40- bis 49jährigen gelegentlich auf Videoportale zu:
Welches andere Medium hat es in so kurzer Zeit geschafft, sich auch in »kritischeren«, älteren Zielgruppen zu etablieren?
Laut Studie bringt der Wunsch, "sich selbstbestimmt unterhalten zu wollen", die Nutzer zu den Videoportalen. Diese harmlose Aussage rüttelt an den Grundfesten des TV-Konsums und stellt letztlich das etablierte Fernsehsystem in Frage.
Dabei ist wichtig: Es geht hier nicht um Triple Play, also die Verteilung von Fernsehprogrammen über Telefonleitungen. Bei Triple Play kommt zwar beim Endkunden das Fernsehprogramm aus der gleichen Dose, die auch den Zugang zum Internet eröffnet, aber letztlich steckt bei den Providern eine ganz andere Infrastruktur dahinter. Über diese Infrastruktur könnte man
auch Video-on-Demand in hoher Qualität anbieten, bis hin zu Spielfilmen in HD.
Damit ließe sich ebenfalls der Wunsch nach »selbstbestimmter Unterhaltung« mit Bewegtbildern erfüllen. Allerdings hakt es hier an vielen Punkten # am stärksten aber wahrscheinlich daran, dass niemand den Endkunden erklärt hat, dass das wirklich funktioniert, weil eben die Limitationen des normalen Web-Betriebs hier nicht oder nur eingeschränkt gelten. Statt die Basics klar zu machen, wird aber mit unscharfem Marketing-Gesülze mehr Verwirrung gestiftet, als den Endkunden eine Alternative aufzuzeigen. Die Videoportale hingegen sind ganz einfach zu
begreifen: Sie nutzen die ganz normale Web-Infrastruktur, mit allen Nachteilen # aber sie erfreuen sich dennoch großer Beliebtheit.
Ein Reiz der Portale liegt ganz sicher auch darin, dass sich die üblichen Web-Nutzungsmuster anwenden lassen: Wer etwa die Mondfinsternis oder die Sprengung des Agfa-Hochhauses in München verpasst hat, wer Infos über ganz besondere Libellen sucht oder sich mit einem kurzen Lacher zwischendurch aufheitern will, der wird bei den Videoportalen fündig.

Die »virale« Verbreitung ist ein weiterer Aspekt, der den Videoportalen in die Hände spielt: Wer einen DSL-Anschluss hat, wird früher oder später die Video-Link-Tips von Freunden und Bekannten nutzen # ein Thema, das natürlich auch die Werbewirtschaft spannend findet.

Welche Folgen könnte das haben? Die eingangs zitierte Studie geht dieser Frage nach: »Videoportale bieten den Unterhaltungs-Snack für zwischendurch. Durch ihre Nutzung wird die Mediennutzungszeit insgesamt leicht ansteigen«, folgert Veit Siegenheim, Geschäftsführer Media&Entertainment bei Accenture und gibt damit teilweise Entwarnung für die TV-Sender. Das kann man aber auch anders sehen.
Interessant ist zwar, dass einige US-Sender mit Werbeclips auf YouTube ihre Einschaltquoten steigern konnten.

Aber auch wenn die Videoportale von der Bildqualität her sicher noch lange nicht mit dem Fernsehen konkurrieren können, werden mit Sicherheit immer mehr interessante Zielgruppen immer mehr Zeit mit Videoportalen verbringen und in dieser Zeit nicht im klassischen Sinn fernsehen # gleichgültig, ob das TV-Programm per Antenne, Satellit oder Triple Play ins Haus kommt.
Ist dies die Stunde für Video-on-Demand?

Sie werden sehen.
10
März
Krieg der Browser: Endlich kommt Bewegung in die Entwicklung!
Gepostet um 19:03 von Bernd Hepberger, Creative Director


Firefox versus IEDie Futurezone hat heute einen sehr interessanten Artikel unter dem Titel #Die Browserwars 2.0# veröffentlicht. Und tatsächlich, es scheint, dass der schon fast totgesagte Browsermarkt endlich wieder Aufschwung erhält und wieder in Innovationen investiert wird.

Wir erinnern uns: Ende der 90er bzw. Anfang der des Jahrtausends hatte Netscape den Kampf gegen den Microsoft Internet Explorer verloren. Dieser suhlte sich dann in seinen über 90 % Marktanteil. Ganz Microsoft-typisch führte das zu einem total Stillstand in der Entwicklung des Programms. Der IE blieb bis auf ein paar unwesentliche Updates in der Version 6 stecken. Den Benutzern schien das egal, denn sie konnten ja ohne grössere Probleme Internet-Seiten darstellen.

Die Entwickler von Webseiten jedoch brachte dies an den Rand der Verzweiflung, weil der IE 6.0 nur sehr schlecht die HTML- und CSS-Standards unterstützte. Darum musste immer ein Großteil der Entwicklungskosten in die Optimierung für diesen Browser gesteckt werden. Das kostet Zeit, Nerven und das Geld der Auftraggeber.

Dann wurde der Firefox veröffentlich, der aus den Überresten des Netscape-Projekts als Open-Source-Programm entwickelt wurde. Und siehe da, der Markt empfing den Neuankömmling mit offenen Armen und bescherte in kürzester Zeit einen hohen Marktanteil von durchschnittlich 30% und mehr (je nach Land).

Da wachte dann sogar Microsoft wieder auf und versuchte mit der neuen IE 7 Version wieder seine Kunden zurück zu holen. Aber auch dieser Browser hat seine lieben Probleme mit den einfachsten Webstandards. Vor allem stört die meisten Benutzer jedoch die undurchsichtigen Sicherheitseinstellungen, mit denen Microsoft versucht, die Web-Surfer vor Viren, Spyware etc. zu schützen. Ein #normaler# Mensch versteht das alles nicht und muss sich so mit der teilweise eingeschränkter Funktionsfähigkeit von Websites zufrieden geben.

Jetzt sind die neuen Versionen Firefox 3.0 und IE 8 angekündigt worden (wir haben schon berichtet). Besonders wir als Entwickler sind schon gespannt was uns da erwartet. Aber auch die Betreiber von Webportalen sollten sich freuen. Denn wenn endlich alle Browser die Seiten gleich darstellen können Entwickler (wie MASSIVE ART) deutlich günstiger Umsetzen. Das wäre doch mal was, oder?

Leider kämpfen wir noch immer mit so genannten Legacy-Problemen. Das heisst, fast 30% alle IE Benutzer haben noch Version 6 installiert. Und für die muss man natürlich noch aufwendige und teure Anpassungen machen.

Fazit: In kaum einer anderen Sache ist sich die weltweite Web-Community so einig: Wir wünschen uns viele verschiedene Browser, die aber alle die selben Standards ohne Kompromisse unterstützen.

07
März
Apple veröffentlich iPhone SDK und macht (fast) alles richtig.
Gepostet um 08:45 von Bernd Hepberger, Creative Director


iPhoneApple hat gestern das lang erwartet iPhone SDK veröffentlich. Zur Erklärung: SDK steht für Software Development Kit. Das ist eine Programmierschnittstelle, die die Entwicklung von Programmen auf einem Computer bzw. Betriebssystem erlaubt.

Bisher war das iPhone ja nicht in der Lage fremde, also nicht von Apple selbst stammende Software auszuführen. Dies war der grosse Kritikpunkt an dem sonst so gelobten Gerät.

Wie immer macht Apple einen grossen Event um die Ankündigung. Und wieder einmal zeigt Apple, wie man so etwas richtig macht. Denn neben dem SDK hat das Unternehmen auch gleich ein ganzes Business-Konzept für den Vertrieb von iPhone-Software mit vorgestellt. Und so funktioniert das ganze:

1. Entwicklungsumgebung
Den Entwicklern werden eine ganze Sammlung an Programmen zur Verfügung gestellt, die eine einfache und schnelle Software-Entwicklung ermöglichen. Ganz typisch für Apple ist, dass auch eine Drag&Drop Umgebung für die Erstellung von Oberflächen dabei ist. Somit ist schon mal gewährleistet, dass keine hässlichen, von Programmierern gestalteten  Interfaces auftauchen werden.

2. Distribution über iTunes
Die fertige Software können die Entwickler über den iTunes-Store vertreiben. Dabei bleiben 70% der Einnahmen bei den Entwicklern. Die müssen sich dafür nicht um Kreditkartenabrechnungen etc. kümmern. Das finde ich generell gut. Es könnte auch Kritiker auf den Plan rufen, die hier eine zu starke Zentralisierung sehen. Auf jeden Fall ermöglicht dies auch kleinen Firmen, ein solides und vertrauenswürdiges Business aufzubauen.

Eine weitere Ankündigung wird das iPhone in Zukunft auch für Unternehmen interessant machen. Das mobile Wunder ist jetzt nämlich auch Microsoft-Exchange-Kompatibel. Laut Apple soll die Konfiguration gerade mal 20 Sekunden dauern bis man Termine, Kontakte ec. mit dem zentralen Exchange-Server synchronisieren kann.

Sollte das iPhone in naher Zukunft auch in Österreich erhältlich sein bin ich überzeugt, dass auch MASSIVE ART die eine oder andere Anwendung entwickeln und veröffentlich wird. Man muss kein überzeugter Mac-Fan sein um zu sehen, das dieses Gerät das führende Mobile-Device im Moment ist. Ich bin schon sehr gespannt, was die Zukunft an neuen Programmen und Lösungen für das iPhone bringen wird.
04
März
Gesundheitsprävention leicht gemacht
Gepostet um 21:02 von Tom Ulmer, Software Architect


Das Unternehmen Biocomfort hat seit fast 50 Jahren die Gesundheit des Menschen im Fokus. Das Geschäftsfeld "Biocomfort Vital" umfasst die Bereiche Massage-Therapie, Hydro-Therapie sowie Pflege- und Badeserien. Besonders interessant für den Bereich des Ambient Assisted Living ist jedoch das seit dem Jahr 2006 neue Geschäftsfeld "Biocomfort Diagnostics".

Ein vielversprechendes Produkt aus dem Portfolio ist der Health Manager. Damit können grundlegende Vitalparameter auf einfache Weise selbst gemessen und ausgewertet werden. Die Messwerte geben Rückschluss auf den aktuellen Gesundheitszustand und Fitnessgrad. Komplexe Zusammenhänge von Gesundheitsparametern werden durch das System einfach und anschaulich aufbereitet. Viele Krankheiten verlaufen zunächst unbemerkt. Mit dem Health Manager lässt sich mit minimalem Zeitaufwand erkennen, ob ein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen besteht.

Auf dem AAL-Kongress in Berlin hat MASSIVE ART Bekanntschaft gemacht mit Biocomfort und durfte bereits mit Hilfe des Stress Piloten den Stress "wegatmen" (wie hier bereits berichtet). In anregenden Gesprächen wurden Ideen ausgetauscht und Visionen besprochen. Inzwischen befinden sich die beiden Unternehmen in einem Anbahnungsprozess für eine fruchtbare Zusammenarbeit. Man darf gespannt sein auf weitere interessante Entwicklungen durch die Synergien, die sich hierbei ergeben können!


04
März
Gemeinsam mehr bewegen: MASSIVE ART meets CoSi Elektronik.
Gepostet um 20:03 von Tom Ulmer, Software Architect


MASSIVE ART befasst sich seit geraumer Zeit mit Ambient Assisted Living. Ein konkretes Projekt befindet sich in Entwicklung. In Kürze wird hier mehr Information darüber zu finden sein. Das Projekt entsteht in einem Partnernetzwerk, einer Community von Spezialisten, die ihre Kompetenzen einbringen und Synergien schaffen, welche das Projekt zum Erfolg führen sollen.

Eines dieser Partner-Unternehmen soll hier kurz vorgestellt werden: CoSi Elektronik in Sigmaringen. 1983 gegründet als Computerhersteller (daher der Name: COmputer aus SIgmaringen), hat sich über die Jahre ein vielschichtiges Unternehmen mit vier Geschäftsfeldern gebildet. Im Medizinbereich werden Lösungen für Arztpraxen  (Dental- und Humanmedizin) und für digitale Röntgentechnik angeboten, das Systemhaus bietet Hardware, Service und Bürotechnik. Softwarelösungen für Betriebsführung und Warenwirtschaft sind Inhalt des Bereichs Betriebsführungssysteme und im Bereich Sicherheit werden Lösungen für Notruf und Sicherheitsanwendungen entwickelt und vertrieben. Als Anbieter von ganzheitlichen Lösungen sieht CoSi seine Stärken in Qualität, Kompetenz und Service.

In unserem gemeinsamen AAL-Projekt ist besonders der Bereich Sicherheitssysteme involviert. Für die Zielgruppe der Senioren und Seniorenheimbetreiber werden hier Systemlösungen entwickelt, welche als Basis technisch ausgereifte Notruffunktionalitäten mit Kommunikationsmöglichkeiten bieten. Eine Vernetzung und Erweiterbarkeit des Systems z.B. durch Environmental Monitoring (Rauch, Feuer, Wasser) oder Bewegungs- und Vitalmonitoring bringen einen wesentlichen Mehrwert.

Die Gemeinsame Vision von CoSi und MASSIVE ART ist, Senioren ihre Unabhängigkeit im Alter zu bewahren, Freude und Wohlgefühl zu stiften und allgemein die Lebensqualität maßgeblich zu erhöhen. Das ist zweifellos ein ehrgeiziges Ziel, welches wir mit vereinten Kräften erreichen wollen!
04
März
Blogging ist gut für dein Sozialleben: Studie
Gepostet um 11:39 von Kate Dobler, Art Director


Zu den positiven Seiten des Blogging
Eine neue Studie hat ergeben, daß Blogger sich besser anpassen, gesünder leben und ein glücklicheres soziales Leben führen.

Die Studie der Universität Swinburne zeigte:
Blogger hatten das Gefühl, daß sie ein größeres Netzwerk für sozialen Halt und Freundschaften haben als Leute die nicht bloggen. (nach 2 monatigem Blogverhalten im Vergleich zu nicht-bloggern)

Ersteller von Online Interaktionen fühlen sich zudem weniger ängstlich, depressiv und gestresst.

Die Kehrseite der Medaille?
Einige Blogger (ich persönliche denke hier eher an Extreme-Blogger) waren mit ihren 'echten' Freundschaften weniger zufrieden und fühlten sich weniger integriert. Sie teilen Ihre Gefühle per Blog mit, um besser damit umgehen zu können und sagen: "I mache jetzt einen Blog und es wird mir helfen".

Die Frage die sich mir nun stellt ist: Macht Blogging glücklich?
Blogging ist eine Art und Weise mit der Aussenwelt zu kommunizieren bzw. sich mitzuteilen. Die soziale Komponente sollte dabei jedoch nicht unterschätzt werden, aber man kann sich nicht nur auf die Blogging Community als das Zentrum der sozialen Welt konzentrieren.

Mir jedenfalls hat dieser Blog Spaß gemacht und hoffentlich euch auch :-)

Link zum Artikel auf Techcrunch
04
März
iSmoke :-)
Gepostet um 11:01 von Bernd Hepberger, Creative Director


Gute Werbung lebt (gott-sei-dank) immer noch von den Ideen. Hier ein ausgesprochen tolles Beispiel. Erkennen Sie`s?


(Quelle: Fontblog)
01
März
Die 10 grössten Fehler von Webdesign. Teil 4
Gepostet um 14:10 von Bernd Hepberger, Creative Director


Im 4 Teil unserer Usablity-Reihe geht es um ein leider sehr vernachlässigtes Thema: Texte für Webseiten aufbereiten.

Noch immer werden viele Inhalte, die auf einem Unternehmens-Portal veröffentlich werden, einfach aus dem Prospekt kopiert und eingesetzt. Das folgt dem Grundsatz #Jetzt haben wir schon so viel Geld für die Drucksachen ausgegeben, da müssen wir bei der Website ein bisschen sparen#. Dabei erwarten die Benutzer im Internet nachweislich ganz andere Inhalte als im analogen Bereich.

Es spricht nichts dagegen bestehende Inhalte als Vorlage zu verwenden. Diese müssen aber für den Einsatz in der Website optimiert werden. Dabei gilt es folgende Punkte zu beachten:
  • Möglichst kurz halten
  • Übersichtlich gestalten (mehr Absätze verwenden)
  • Zum Punkt kommen (und nicht um den heissen Brei herum reden)
  • Auf die Fragen der Benutzer eingehen
  • In verständlicher Sprache schreiben (Fachausdrücke und Angelismen möglichst vermeiden)
Ein weiterer guter Tipp ist, die wichtigsten Bereiche eines Satzes in Fett-Schrift zu markieren oder als Aufzählungen bzw. Listen anzuführen. Die meisten Benutzer lesen nämlich nicht den ganzen Text sondern fliegen viel mehr über die Inhalte hinüber.