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Unternehmensprofil über MASSIVE ART in “NEUE - Vorarlberger Tageszeitung“

“Wenn sich die Kreativen in einer Softwareschmiede mit dem Alter beschäftigen, kommt keine Endzeitstimmung auf. Eher wird eine neue Idee geboren. Wie die vom stilisierten Blutstropfen Vitali.“ So kann man in der “NEUE“ vom 13.2.2010 über MASSIVE ART und myVitali lesen.

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Wir wollen Ihnen den Artikel nicht vorenthalten und stellen diesen nachfolgend zur Verfügung:

"Wir haben uns irgendwann im Jahr 2006 über das Alter unterhalten. Wie unsere Eltern damit klarkommen. Dass Kinder wissen möchten, wie es den Eltern geht, auch wenn sie wenig Zeit haben", erzählt Oliver J. Wolff (39). Der gebürtige Harder ist Eigentümer und Geschäftsführer von Massive Art, einem Full-Service-Dienstleister für innovative E-Business-Lösungen.

Die Diskussion um die Lebensjahre endete schlussendlich in der Erkenntnis: Die Zahl der Senioren nimmt sukzessive zu. Das bedeutet höheren Betreuungsbedarf. Sinnvoll ist es, wenn die Älteren so lange als möglich selbstständig und trotzdem gut betreut in ihren Wohnungen leben können.

Neue Lösung
Der Erkenntnis folgten Taten und der Einsatz von viel Geld in die Forschung.
"Förderungen haben uns auch geholfen"; sagt Wolff. Im Ergebnis wurde dann 2008 "myVitali" auf den Weg gebracht. Vitalis (lat.) bedeutet Vitalität oder auch gesunder, Kräftiger Körper. Genau darum geht es den Entwicklern mit der neuen Lösung.

Vitaldaten erfasst
Die von den Kreativen der Bregenzer Softwareschmiede entwickelte mobile E-Health-Lösung ermöglicht die Erfassung, Analyse und Interpretation von Vitaldaten. Damit steht den Anwendern eine „Assistentz“ bei Wohlstandskrankheiten wie Übergewicht, Diabetes oder Bluthochdruck zur Seite. Das Ganze ist einfach handhabbar. Beispielsweise bedient der Benutzer für die Messung von Körpergewicht, -fett, -wasser und Muskelmasse die Waage so, wie er es von konventionellen Geräten gewohnt ist: Einschalten, kurz warten und daraufstellen. Binnen von Sekunden sind die Daten auf dem Bildschirm sichtbar. Gleiches gilt für Blutzucker und Blutdruck. „Vitali“, der stilisierte Blutstropfen, analysiert und vergleicht die jeweiligen Werte und trifft sofort nach Durchführung der Messung klare und einfache Aussagen wie: „Der Blutdruck ist zu hoch. Messen Sie später noch einmal.“ Oder er empfiehlt einen Arztbesuch. „Vitali“ ist also ein Avatar, ein grafischer Stellvertreter des persönlichen  Gesundheitscoaches in der virtuellen Welt.

Zugriff auf die Daten haben die Patienten selbst oder aber durch sie freigegebene Betreuungspersonen. Gelungen ist es den Softwareentwicklern um Wolff einmal mehr: Mit webbasierenden Softwarelösungen komplexe Dinge einfach zu machen.

Erfahrene Mitarbeiter
Gegründet wurde die Softwareschmiede 1997 von fünf FH-Studenten. „Drei von ihnen sind noch heute hier beschäftigt. Langjährige Treue der Mitarbeiter und damit jede Menge Erfahrung, das sind Gründe für unseren Erfolg. Und auch die Treue unserer Kunden“, sagt Wolff.

Er selbst sei ein Kunde der ersten Stunde gewesen, erzählt der Spross der Harder Textil-Dynastie Wolff. „Für Produktionsstätten im Ausland wurde damals von den Bregenzern ein Internetsystem entwickelt, um die Informationsqualität und damit die Produktivität zu verbessern.“

2004 stieg Oliver J. Wolff aus dem Familienwerk aus und kaufte „Massive Art“. Seine Computer- und Internet-Affinität kam dem neuen Vorhaben entgegen, ebenso wie seine stete „Gier“ auf Neues. „Hier werden Tag für Tag neue Ideen produziert, neue Projekte in Angriff genommen. Manchmal muss ich schon der Zitronenfalter sein, der die Kreativen faltet, damit sie Bodenhaftung behalten“, sagt Wolff und lacht. Für ihn enorm wichtig ist: Ein Unternehmen muss dynamisch, flexibel sein, die Zeichen der Zeit rechtzeitig erkennen und offen für Neues sein, wenn es Erfolg haben soll.
Kerngeschäft von Anfang an waren Websysteme für Unternehmen im In- und Ausland.
Sehr schnell jedoch installierte der Unternehmer neue Standbeine, wie eben das Gesundheitspräventions- und Assistenzsystem, mit gutem Erfolg. „myVitali“ wurde in Brasilien bereits 135.000-mal verkauft.

Neueste Kreation ist das Zusammenführen von barrierefreien Wohnungen des Bauunternehmens i+r Schertler Alge und der IT-Unterstützung zur Gesundheitsbeobachtung im Dornbirner Ulmer-Areal. Viel hat Wolff mit seinen 16 Mitarbeitern auf den Weg gebracht, viel hat er noch vor. Seine Vision ist es, das Tun mehr und mehr auf Gesundheitspräventions- und modulare Assistenzsysteme zu richten sowie den Bereich der Ambient-Assisted-Living-Lösungen voranzubringen.

[NEUE - Vorarlberger Tageszeitung, 13.2.2010]

Dokumente

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