6 Tipps für Ihre Online Mediaplanung im Sommer

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Man sieht, riecht und spürt es überall: Es ist Frühling und der Sommer rückt in greifbare Nähe.

Für Marketer bedeutet das nicht Füße hochlegen und die Sonne genießen, sondern schon in den Startlöchern zu stehen für die Sommerkampagne – Keywords für den Sommer überdenken, neue Kampagnen aufsetzen, neue Ideen einfließen lassen. Und das ist noch lange nicht alles.

Die Suche nach Suchbegriffen – wie «Gartenmöbel», «Sandalen» und «Sonnenbrille» – ist in den vergangenen vier Wochen im Web rasant gestiegen. Höchste Zeit als Marketer zu reagieren!

Grafik 1: Google Trends zu Sommerbegriffen

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1. Suchmaschinen Marketing ist nicht nur Google Werbung

Eine der wichtigsten Säulen im Online Marketing ist das Suchmaschinen Marketing – das aus Suchmaschinen Optimierung (SEO) und Suchmaschinen Werbung (SEA) besteht. Klar denken viele: «Google machen wir schon. Erledigt!»



Doch Vorsicht! Gerade darin liegt Potenzial – beispielsweise verbuchen Bing und Yahoo steigende Nachfragewerte. Im DACH-Raum haben diese beiden Suchmaschinen zusammen zwar noch unter fünf Prozent des gesamten Suchmaschinenmarktes. In den USA aber hat Bing bereits 12,5 Prozent und Yahoo 10,4 Prozent. Der starke Zuwachs von Yahoo in den USA liegt vor allem daran, dass die Suchmaschine Yahoo seit Dezember 2014 als Standardsuche im Firefox-Browser Mozilla eingestellt ist.

Die Vorteile:

  • Bing/Yahoo ist ein Werbenetzwerk, d.h. einmal Kampagnen aufsetzen und in beiden Suchmaschinen präsent sein
  • Existierende Google Kampagnen können einfach für Bing/Yahoo «übernommen» werden
  • Die Kosten pro Klick sind in vielen Branchen vergleichsweise gering

2. Banner in Echtzeit schalten

Real Time Advertising (RTA) ist eines der Buzzwords in Sachen Online Werbung und steht für den Ein- und Verkauf von Werbebannern und anderen Werbeformaten in Echtzeit. Klarer Vorteil: Ein Nutzerprofil steht im Fokus der Werbeschaltung und nicht das Thema/Inhalt einer Website. In der Praxis stellen wir die Plattformen anhand Ihrer Zielgruppe zusammen – zum Beispiel nach Interessen, Sinusmileus, Regionen oder Endgeräten. Dadurch wird ein Großteil des Webtraffics erreicht – in Österreich beispielsweise über 75 Prozent.

Die Vorteile:

  • Qualitativ hochwertige Plattformen, die man über Suchmaschinen Werbung nicht erreichen kann – etwa große Newsportal wie kurier.at

  • Individuelle Zusammenstellung der Plattformen nach der eigenen Zielgruppe

  • Optimierung für steigende Zielabschlüsse

3. Prozesse nach Interessen automatisieren

Gerade im Sommer spielt beispielsweise für touristische Unternehmen das Wetter eine große Rolle: Wandern oder Mountainbiking sind beliebte Aktivitäten – insofern die Sonne scheint.

Um auf verschiedene Wettereinflüsse reagieren zu können, helfen Schnittstellen zu Wetterdiensten im Web. Die aktuellen Wetterdaten werden mehrmals täglich abgefragt und wirken sich zum Beispiel auf die Gebote für einen Klick aus. Bei schönem Wetter können so automatisch die Gebote je Klick erhöht werden – beziehungsweise bei schlechtem Wetter verringert werden. Auch der Abverkauf von Sportartikeln oder Gartenbedarf ist von äußeren Faktoren abhängig.

Die Vorteile:


  • Werbung zum Zeitpunkt des Interesses platzieren
  • In Echtheit auf Einflüsse wie das Wetter reagieren
  • Prozesse automatisieren

4. Soziale Netzwerke neben Facebook nutzen

Instagram ist ein mobiler Dienst, bei dem das Teilen von Fotos und Videos im Mittelpunkt steht. Im vergangen Jahr hat die Anzahl aktiver Nutzer auf Instagram stark zugenommen – und mit rund 300 Millionen sogar Twitter überholt.

Eines der erfolgreichsten Unternehmen auf Instagram ist der amerikanische Eishersteller Ben & Jerry’s. Sie zeigen hauptsächlich ihre eigenen Eissorten – kreativ und humorvoll in Szene gesetzt. Was hier auch sehr gut funktioniert, ist User-Generated-Content. Unternehmen animieren ihre Follower dazu, selber ein Foto mit ihrem Lieblingseis unter einem bestimmten Hashtag zu posten. Das Foto kann von Ben & Jerry’s auf ihrem eigenen Profil re-postet werden.

Grafik 2: Ben and Jerrys Instagram Picture

Die Vorteile:

  • Über bekannte Hashtags ein großes, neues Zielpublikum erschließen – zum Beispiel: #followme #like4like, #instadaily #picoftheday
  • Alle Fotos/Videos werden den Followern gezeigt (keine Filter wie etwa bei Facebook)
  • Mobiler Zugang über Smartphone App
Ben and Jerrys Instagram Picture
Ben and Jerrys Instagram Picture

5. In das Werbeformat Video investieren

Video-Inhalte verlängern laut Nielsen die Besuchszeit auf einer Webseite um circa zwei Minuten – die Kaufwahrscheinlichkeit wird um 64 Prozent erhöht. Videos müssen aber nicht immer aufwendig produziert werden. Mit den entsprechenden Vorkenntnissen können kurze und kreative Videosequenzen mehrfach verwendet werden – auf der Website, in den sozialen Medien, in Video Kanälen wie youtube/vimeo oder für Werbemaßnahmen.


Video: Imagefilm des Masterstudiengangs Content Strategie der Fachhochschule Joanneum in Graz

Die Vorteile:


  • Videos müssen nicht ausschließlich «schöne Werbevideos» sein (= teuer produziert)
  • Kurze Videosequenzen können mehrfach verwendet werden
  • Kreative Videosequenzen fördern das Teilen

6. Mobile als Chance sehen


«Mobile» ist keine Kampagne, die man einfach umsetzen kann. Ich sehe «Mobil»« eher als Chance, seine mobile Strategie zu überdenken (oder überhaupt zu überlegen). Wie navigieren Besucher meiner Webpräsenzen, wenn sie über ein mobiles Endgerät auf meine Seiten kommen? Wie verhalten sie sich? Welche Ziele verfolge ich bei diesem Klientel und wie muss ich sie führen? Und erst dann: Wie erreiche ich diese Ziele besser mit Werbeunterstützung?

Bei Google Kampagnen war eine mobile Website schon lange ein wichtiges Kriterium für einen guten Qualitätsfaktor. Mit dem 21. April 2015 wird dieses Kriterium auch wichtig, um im Suchergebnis der Suchmaschine eine relevante Position zu behalten.

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