8 Webdesign Trends für 2011

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Wie sehen die Design-Trends im Web für 2011 aus? Webdesign bewegt sich zunehmend in eine technische Richtung: immer mehr wird möglich und die Ansprüche wachsen. Webdesign ist mehr als Layouts im Photoshop zu schaffen. Das reicht für den Benutzer in 2011 bei weitem nicht mehr aus. Wir müssen mehr bieten. Der Trend für 2011 heisst nicht Schönheit, sondern Funktion.

Webseiten sollen flash-artige Funktionen aufweisen, ohne Flash einzusetzen. Gleichzeitig, und dies ist wohl einer der spannendsten Aspekte, muss eine Website nicht mehr nur am Schreibtisch-Bildschirm sondern auf Smartphones, Netbooks und Tabletts funktionieren. Die Devise lautet somit Top-Design, Top-Geschwindigkeit und Kompatibilität.

1. CSS 3 und HTML

Sehnlichst haben wir darauf gewartet und nun ist es möglich mit CSS3 und HTML 5 zu arbeiten. Noch nicht alle Browser können es darstellen, aber es liegt an uns Designern den Benutzern Alternativen zu bieten. Es bietet eine tolle Möglichkeit immer mehr Dinge, die bisher nur in Flash darstellbar waren, nun ganz ohne Flash umzusetzen. Einige Beispiele sind Transparenzen, Text Schatten, runde Ecken bei Bildern usw. Viele Dinge, die bisher in Photoshop machbar waren, lassen sind jetzt ins Web projizieren. Wie cool ist das denn? :-)

2. Font Embedding

Ein Trend, der sich mehr und mehr abzeichnet, ist das Einbetten von Schriften. Dies gibt dem Thema Corporate Design im Web eine ganz neue Bedeutung und eröffnet viele typographische Möglichkeiten. Rechtlich bewegt man sich zur Zeit noch in einer Grauzone. Es gibt Weblizenzen, die teilweise sehr teuer sind, und dies auch nicht immer für alle Schriften. In der Zwischenzeit heißt es Typo-Ahoi!

Quelle: www.handltyrol.at - Handl Tyrol Handschrift


Quelle: www.matthamm.com - Museo Sans

3. Liquid Design

Liquid Design heißt, dass das Layout der Seite nicht auf eine fixe Breite sondern auf eine variable Breite ausgelegt ist. Durch viele verschiedene Auflösungen von 3000 bis 320 am PDA muss heute ein breites Spektrum abgedeckt werden. Gerade was die Spaltendarstellung betrifft, lassen sich hier viele spannende Situationen erzeugen.


Quelle - www.burg-lech-relation.com


Quelle - www.zaum.co.uk

4. Responsive Webdesign

Responsive Webdesign ist zur Zeit die Königsdisziplin im Web. Responsive Webdesign ist der Schritt nach Liquid Design. Hier werden nicht nur die Spaltenbreiten angepasst, sondern die Anzahl der Spalten dem Medium gerecht dargestellt. Bei den angeführten Beispielen einfach mal den Browser ganz groß und ganz klein ziehen. Hier kommen alle Raffinessen zum Tragen: liquid und CSS3. Ein Mehrspalter für große Monitore, 2-3 Spalten für kleine Auflösungen und 1-Spalter für mobile Endgeräte. Eine Herausforderung in Design und Technik, der wir uns stellen! Bring it on Baby!

Einige schöne Beispiele gibt es hier mediaqueri.es

Quelle - www.spigotdesign.com

5. Mobile

Mobiles Design bedeutet nicht, alle coolen Effekte der Seite zu entfernen und die Funktionen auf ein Minimum zu reduzieren. Eine sauber codierte Seite transformiert die Website mit Hilfe von CSS3 perfekt in das passende Format.

Eine eigene Mobile Version der Seite kann eine Lösung sein, muss aber nicht. Die Glaskugel besagt, dass in 2011 mehr mobile Geräte als Desktop-Computer verkauft werden. Wir müssen somit am Ball bleiben, am rollenden Ball!

6. Parallax Scrolling

Parallax Scrolling wird der Trend in 2011. Mit Hilfe von verschiedenen Ebenen wird beim Scrollen eine Art 3D-Effekt erzeugt. Idealerweise wird dies im Header, Footer oder für den Background eingesetzt.


Quelle - www.rowtothepole.com

7. Grosse Photos im Hintergrund

Grosse Photos erzeugen beim Benutzer immer einen WOW Effekt, aber birgt der Inhalt des Photos auch einen WOW Effekt? Idealerweise transportieren diese Bilder Inhalt oder Emotion. Man lässt sich in die Welt hineinfallen. Aber nicht vergessen, es gibt noch mehr Inhalt auf der Website, der wichtig ist. Es zählt nicht nur der Hintergrund.


Quelle -  www.baumschlager-eberle.com

8. Touch Screen Design

Wie wir navigieren, verändert sich immer mehr. Navigieren ist ein haptischer Akt geworden, wir greifen nach den Inhalten und dies via Touch Screen Geräte auch ganz physisch: Es wird nicht geklickt sondern gedrückt, nicht gescrollt sondern geswiped und da stellen sich Fragen wie: „Was passiert mit einem Rollover? Wie funktioniert ein Hover? Was ist mit Dropdowns?“ Für Touch Screens sind dies No-Go‘s.

Als Gestalter muss man sich die Frage stellen, ob das Design diesen Anforderungen entspricht und Alternativen finden, um die Seite auf diesen mouselosen Geräten zu visualisieren. Horizontal oder vertikal, Auflösung darf keine Rolle mehr spielen - oder macht ein Design Sinn, wo man sich mit „Swipen“ wie bei einem Magazin durchblättert?

Content

Das Wichtigste, um eine Seite interessant zu machen und dem Benutzer einen Grund zu liefern immer wieder zu kommen, ist und bleibt der INHALT. Der Trend geht hin zum Live Stream, immer intimeren Inhalten, Blogging, gezielter Inhalt, interessante Portfolios, Videostatements etc.... das Stalker Herz schlägt höher. Gewährt uns tiefe Einblicke ;-)

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