As far as we know, our software is free of any unknown bugs!

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„Bugs“ sind kleinere Fehler oder Funktionsstörungen bei Programmen und Webseiten. Als Geburtstag der Verwendung von „Bug“ als Programmfehler gilt der 9. September 1947 als eine Motte in einem Relais des Computers „Mark II Aiken Relay Calculator“ in Harvard eine Funktionsstörung hervorrief. Das Insekt wurde damals ins Logbuch eingeklebt, versehen mit der Bemerkung: „First actual case of bug being found.“.

Tatsächlich wurde das Wort „Bug“ allerdings bereits im 19. Jahrhundert für kleinere Fehler in mechanischen oder elektrischen Teilen verwendet. So schrieb zum Beispiel Edison 1878 in einem Brief an seinen Freund Tivadas Puskás: „The first step is an intuition, and comes with a burst, then difficulties arise – this thing gives out and then that 'Bugs' – as such litte faults an difficulties are called – show themselves“.

Das solche Fehler passieren ist in komplexen Systemen unvermeidlich. Die Frage ist allerdings, wie ein Unternehmen, ein Team, damit umgeht.
Tatsächlich ist in diesem Fall die Einstellung bereits die Lösung des Problems! Werden Bugs als Bedrohung wahrgenommen, neigt man dazu sie zu ignorieren oder mehr oder weniger geschickt zu kaschieren. Wenn keine Fehler passieren dürfen, werden diese auch nicht zugegeben. Die Folge ist, dass sie sehr spät, im schlimmsten Fall erst vom Kunden oder Nutzer gefunden werden.

Werden Fehler aber als natürlicher Bestandteil des Projektes angenommen und wird anstatt eines Schuldigen eine Lösung gesucht, hat man permanent die Möglichkeit, das Endprodukt zu verbessern. Ziel ist ein möglichst einwandfreies Ergebnis und jede entdeckte Unzulänglichkeit ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.

Ganz abgesehen vom wesentlich besseren Betriebsklima birgt dieser Ansatz noch eine weitere Möglichkeit:
Lässt man im Unternehmen Irrwege in einem gewissen Maße zu, anstatt diese schon im Keim zu ersticken (oder zu vertuschen), können sich dadurch sogar Mehrwerte generieren lassen.

Abgesehen vom direkten Lerneffekt für den einzelnen Mitarbeiter sowie für das gesamte Team, kommt auch ein darwinistischer Aspekt zum Tragen:

  • Einerseits können durch solche Fehlentwicklungen Code- und Design-Fragmente entstehen, die in einem anderen Projekt ihre Berechtigung haben und so schlussendlich Zeit und Geld sparen können.

  • Andererseits kristallisieren sich in den Lösungsprozessen die Fähigkeiten einzelner Mitarbeiter oder Teams heraus und diese können in Folgeprojekten gezielter und effizienter eingesetzt werden.                                                        

Es ist also von Vorteil, die Existenz dieses Ungeziefers nicht zu ignorieren, sondern diese als das wahrzunehmen, was sie ist: Eine gute und günstige Chance zu wachsen!

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