Bessere Suchergebnisse dank HTML5 Microdata

MASSIVE ART Header Blog Microdata
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Um eine Webseite für Suchmaschinen inhaltlich verständlich zu machen und Suchtreffer als Rich-Snippet anzuzeigen gibt es mehrere Möglichkeiten. Auf eine davon, nämlich Microdata, möchte ich hier etwas näher eingehen:

Was sind Microdata?

HTML-Dokumente liegen ja bekanntlich in einer Struktur vor, die Suchmaschinen in gewisser Weise verstehen. So wird beispielsweise ein "h1"-Tag als Überschrift ersten Grades erkannt, "strong" weist auf eine wichtige Textstelle hin usw. Über den wirklichen Inhalt sagen diese Auszeichnungen natürlich noch gar nichts aus, es sei denn, man setzt semantische Auszeichnungen wie eben Microdata ein.

Ein Beispiel:

ohne Microdata:


 

Chicago

  • Dauer: 113min
  • Regisseur: Rob Marshall

 

mit Microdata:


 

Chicago

  • Dauer: 113min
  • Regisseur: Rob Marshall

 

Als erstes wird festgelegt, um welchen Objekt-Typ es sich handelt: itemtype=”http://schema.org/Movie”
Wäre die Stadt Chicago gemeint hätten wir itemtype=”http:schema.org/City” verwendet.

Da sich alle Informationen innerhalb dieses "div"-Elements befinden bekommt dieser noch zusätzlich das Attribut “itemscope”.

Alle Eigenschaften die so ein Objekt haben kann, findet man direkt unter der URL die auch als itemtype verwendet wird. In unserem Beispiel verwenden wir “name”, “duration” und “director”.

Sollte eine Eigenschaft nicht von einem eigenen HTML-Element umschlossen sein, wird das HTML Markup zum Beispiel um einen erweitert. Die Eigenschaft “duration” sollte ausserdem in einem für Maschinen lesbaren Format vorliegen, laut schema.org in ISO8601. In unserem Fall also “PT113M”. Statt eines verwenden wir das Element


 

Chicago

  • Dauer:
  • Regisseur: Rob Marshall
 

Eine der Stärken von Microdata ist, das man verschiedene Objekte miteinander verknüpfen kann. Ausserdem erlaubt Microdata die Angabe einer URL zu jedem Objekt, die weitere Informationen zu diesem Objekt enthalten. In unserem Beispiel könnte das so aussehen:


 

Chicago

  • Dauer:
  • Regisseur: Rob Marshall

Zugegeben - der HTML Code wird “aufgeblasen” und etwas unübersichtlich. Richtig eingesetzt lohnt sich der Einsatz aber, denn mit Microdata kann das eigene Suchergebnis in den SERPs als Rich-Snippet angezeigt werden:

screenshot-searchresult

Hier wurden die Eigenschaften “Aggregate Rating”, “Best Rating”, “Reviews”, “Description”, “Director” und “Actor” von google verarbeitet. Der User erhält so auf den ersten Blick wichtige Informationen über den Inhalt der Seite. Ausserdem wurde der Name von Regisseur und Darsteller mit den jeweiligen Infoseiten verlinkt.

Markup Testen

Google bietet ein Test-Tool an, mit dem die mit Microdata versehene Seite getestet werden kann. Dieses sollte verwendet werden um Fehler auszuschliessen. Ausserdem erhält man eine Vorschau, wie das Suchergebniss aussehen könnte. 

Zu beachten:

Das Verwenden von Microdata hat keinen Einfluss auf das Ranking in den Suchergebnissen.

Google gibt keine Garantie dafür, dass die Auszeichnungen verwendet werden.

Mögliche Ursachen warum keine Rich Snippets angezeigt werden findet man hier

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