Frühjahrsputz für die eigene Webseite: Tipps für mehr Sichtbarkeit im Netz

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Zielgruppen nach «Putz-Typen»! Was bei einem Hersteller für Reinigungsgeräte durchaus sinnvoll ist, passt auch für die eigene Website. Ähnlich wie in einem Ladengeschäft sieht man ihr an, ob nur fix darübergewischt oder gründlich durchgeputzt wurde: Tote Links, die Kunden in die Irre schicken, technische Probleme, veraltete Seiten oder fehlender Content senken massiv die Attraktivität für den Besucher.

Da Google und Co. stets die bestmöglichen Ergebnisse zu einer Suchanfrage bieten möchten, werden solche Seiten mit einem schlechteren Ranking in den Suchergebnissen bestraft.

Für den Frühjahrsputz auf der eigenen Webseite habe ich deshalb die wichtigsten Tipps und kostenlosen Tools zusammengestellt. So können Sie «Verschmutzungen» schnell identifizieren und nachhaltig entfernen.

1. Meta Daten

Die Meta Informationen einer Seite werden von Suchmaschinen ausgewertet und geben Aufschluss darüber, ob eine Webseite überhaupt für bestimmte Suchanfragen von Bedeutung ist. Damit wird eine gepflegte Webseite zu einem wichtigen Aspekt in der SEO-Optimierung.

Meta Daten wie Titel und Description werden außerdem in den Suchergebnissen angezeigt und animieren Nutzer dazu, eine Seite überhaupt zu besuchen.

Die Meta Daten können Sie in vielen Content Management Systemen einfach im Backend pflegen. Die Content Management Plattform Sulu bietet hierfür zum Beispiel so genannte SEO Tabs, die gleichzeitig noch eine Empfehlung zur Länge von Titel und Description geben. Zudem erhalten Sie sofort eine Vorschau, wie die Inhalte in den Suchergebnissen ausgespielt werden.

2. Webseiten-Speed

Eine performante Seite ist sowohl dem Nutzer als auch der Suchmaschine wichtig. Mit dem in Google Analytics integrierten Bereich zur Analyse der Webseitengeschwindigkeit erhält man einen schnellen Überblick darüber, wie schnell die eigene Seite arbeitet und wo es Verbesserungspotentiale gibt.

Wer Google Analytics nicht nutzt, dem empfehle ich das Page Speed Tool von Google. Damit können Sie Ihre Seite für Desktop und Mobile überprüfen.

Mein Tipp für Bilder:

Einen beträchtlichen Zugewinn an Geschwindigkeit realisiert man meist bereits durch die Optimierung der Bilder auf der Webseite. Jedes Bild sollte im Idealfall eine Reinzeichnung fürs Web durchlaufen haben. Hierdurch lassen sich meist beträchtliche Mengen bei den Bildgrößen einsparen. Ein einfaches Tool, um damit zu starten ist kraken.io.

3. Fehlerhafte Links

Links bzw. Unterseiten, die auf fehlerhafte 404-Seiten führen, frustrieren sowohl den Besucher, als auch die Suchmaschinen. 

In der Google Search Console – ehemals den Webmaster Tools – kann man sich unter dem Punkt Crawling einen Überblick zu den 404-Fehlern der eigenen Seite verschaffen. Die identifizierten Fehler können dann auf neue passende Seiten weitergeleitet werden.

4. User Experience

Besucher, die sich auf einer Webseite verlaufen oder nicht das passende Angebot vorfinden, verlassen diese relativ schnell. Und das merkt sich auch Google. Denn kommt dieser Nutzer wieder auf die Suchmaschine, so wird die soeben besuchte Website in den Suchergebnissen mittelfristig abgewertet. Mit Tools wie Google Analytics sind solche Sackgassen schnell lokalisiert: Seiten mit hohen Absprungraten sind hier meist der beste Ansatzpunkt für den Frühjahrsputz.

  1. Entwickeln Sie Hypothesen was auf diese Seite möglicherweise falsch läuft und den Kunden abspringen lässt. 
  2. Variieren Sie eine solche Seite anhand zentraler Inhalte und zum Beispiel dem Nutzenversprechen. 
  3. Testen Sie diese nun gegeneinander – etwa mit einem A/B-Testing Tool.

In Google Analytics ist so ein A/B Testing bereits integriert und unter dem Navigationspunkt «Verhalten / Tests» zu finden. Daneben sind VWO und Optimizly sehr empfehlenswerte Tools für aktive und fortgeschrittener Optimierer.

Der Sieger aus einem solchen Test – also derjenige mit der geringsten Absprungrate – kann nach Testende die bestehende Seite ersetzen.

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