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2019,
what
a
ride!

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Vielleicht liegt es ja so langsam an meinem Alter, aber so verdammt schnell wie dieses Jahr ist noch keines vergangen. Und ich spreche nicht nur von unserem eigenen kleinen Agentur-Universum. Die ganze Welt scheint irgendwie an Geschwindigkeit zu gewinnen. Darum kann ein Jahresrückblick nicht mehr nur nach innen gerichtet sein. Die äusseren Faktoren haben mittlerweile einen zu grossen Einfluss auf unsere Arbeit.

Das Jahr 2019 war für MASSIVE ART vor allem eines: arbeitsreich. Wir durften an zahlreichen sehr interessanten Projekten arbeiten und viele davon haben wir bereits erfolgreich in der Wildnis des Internets ausgesetzt.

Dabei hat sich ein Trend deutlich abgezeichnet: Unsere Arbeit nimmt an Komplexität zu.

Einfache Homepages sucht man in unserem Portfolio beinahe vergebens. Websites werden immer öfter zu echten Software-Applikationen, die viele Monate an Planung und Umsetzung erfordern. Es ist ein wirklich grossartiges Gefühl, ein Team hinter sich zu haben, das dem gewachsen ist. Und so kann ich gleich zu Beginn dieses Rückblicks sagen: Wir sind für die Zukunft bestens vorbereitet!

Neben unseren Kunden und Projekten, haben uns drei Themen besonders beschäftigt.

#1 Neue Location

Im Frühjahr ging es nach langer Planung endlich ins neue Büro in der Gütlestrasse 7a. Der Umzug war problemlos – einer der Vorteile, wenn man quasi nur ein paar Tische und Computer mitnehmen muss. Das Einleben in der neuen Umgebung hat allerdings doch ein wenig Zeit in Anspruch genommen. Auch digitale Geeks sind Gewohnheitstiere und es braucht eine Weile, bis man sich heimisch gemacht hat. Dank unseren hilfsbereiten Vermietern haben wir die Honeymoon-Phase gut überstanden und ich spreche für das gesamte Team, wenn ich sage, dass wir uns keinen anderen (besseren) Platz mehr vorstellen möchten.

#2 Neue Organisation

Vor gut 9 Jahren haben wir zu fünft mit MASSIVE ART einen Neustart hingelegt. Heute zählt unser Team 65 Mitarbeiter und das ist nun wirklich eine ganz andere Herausforderung. Seit über einem Jahr feilen wir an einer Reorganisation und heuer haben viele unserer Massnahmen echte Auswirkungen gezeigt – viele davon positiv, einige sind noch verbesserungswürdig. Wir haben sehr schnell gelernt, dass wir flexibel bleiben müssen. So schön einige Prozesse auf dem Papier aussehen, die Wirklichkeit ist meist etwas chaotischer und der Faktor Mensch ist oft nur schwer kalkulierbar. Es ist also noch einiges zu tun, aber insgesamt gehen wir aber in die richtige Richtung. Ich spüre eine hohe Motivation im Team, denn wir haben erkannt: Veränderungen können auch positiv sein.

#3 Neue Standorte

An dieser Stelle darf ich zum ersten Mal ganz offiziell ankündigen, dass MASSIVE ART weiter expandiert und 2020 Standorte in Liechtenstein (Ruggell) und der Schweiz (Baar) eröffnet!

Nachdem wir nun seit mehreren Jahren über die Hälfte unserer Umsätze in diesen Ländern erwirtschaften, ist dieser Schritt logisch und fast überfällig. Wie so oft braucht man den richtigen Partner für ein solches Vorhaben. Mit Philipp Rüf – der als Mitinhaber und Geschäftsführer der Standorte, die Entwicklung persönlich leiten wird – haben wir ihn nun endlich gefunden. Er ist ein erfahrener Digitalisierungs-Experte und hat sich in den letzten Jahren vor allem im B2B Telekom-Markt bewegt. Er kennt daher die Herausforderungen für unsere wichtigste Kundengruppe, dem Mittelstand. Wir befinden uns zwar noch in der Anfangsphase, aber ich darf schon jetzt versprechen, dass wir sehr viel aus diesen Märkten hören werden!

Es gibt also viel Neues bei MASSIVE ART, das uns auch im nächsten Jahr beschäftigen wird. Aber wie sieht es mit den – am Anfang angesprochenen – äusseren Faktoren aus?

Unser Alt- bzw. Neukanzler hat bereits schon mehrfach publikumswirksam von einer drohenden Rezession gesprochen. Ich persönlich finde, dass solche Aussagen sehr gefährlich sind, denn der Markt hört genau zu. Und zu oft sind die Reaktionen auf solche Spekulationen nicht aktives Gegenarbeiten, sondern ein in-sich-selbst-zurückziehen.

Genau das darf unsere Wirtschaft jetzt aber nicht!

Die Herausforderungen, unsere Gesellschaft auf dem aktuell extrem hohen Standard zu halten, sind vielfältig. Allein schon die Befreiung aus dem ökologischen Mittelalter wird sprichwörtlich unsere gesamte Energie erfordern. Und da unsere Politik sich eher in populistischen Geplänkeln und ewigen Diskussionen verfängt, ist die Wirtschaft gefordert, neue Standards zu setzen.

Zum Wohle aller.

Das sind grosse Worte, ich weiss. Aber es ist Zeit, dass wir uns verinnerlichen, warum wir jeden Tag aufs Neue zur Arbeit gehen. Es muss mehr sein, als Geld zu verdienen, welches wir dann wieder schnellstmöglich ausgeben. Wir stehen vor einer Wende und wohin es geht, bestimmen wir selber. Der Glauben an unsere Fähigkeiten und die Bereitschaft neue Wege zu suchen und zu gehen, birgt die grösste Chance auf einen echten Wandel, der allen zu Gute kommt.

In diesem Sinne wünsche ich frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. 2020 gibt es viel zu tun, packen wir es gemeinsam an!

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