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Best
thinking:
Organisiertes
Qualitatsmanagement

Titelbild-Gliebe

Ein Unternehmer hat mal scherzhaft gesagt: „Wenn wir keine Kunden hätten, dann könnten wir uns aufstellen, wie es für uns am optimalsten wäre“. Dieser Kommentar erklärt recht gut, vor welchen Herausforderungen viele Organisationen heute stehen.

Der Wunsch nach stabilen internen Strukturen und Prozessen befriedigt zwar einerseits das starke Bedürfnis nach Sicherheit und Klarheit. Allerdings halten sich der Markt, die Umfeldbedingungen und die Kunden nicht zwingend daran. Das hat auch MASSIVE ART, bedingt durch deren Wachstum, bemerkt – und gehandelt.

Sicher und klar entscheiden

Sicherheit und Klarheit sind tief verwurzelte Grundbedürfnisse. Nicht nur von Mitarbeitern, sondern auch von Führungskräften und Geschäftsführungen. Ohne Sicherheit und Klarheit steigt die Notwendigkeit an Kontrolle und Überprüfung. Ich muss alles ständig in Frage stellen, überwachen und kontrollieren. Dies kann schlussendlich zum Kollaps eines Systems führen. Was braucht es also in solchen Situationen?

VUCA – oder die Welt von heute

Die heutige Zeit lässt sich in einem Akronym beschreiben: 

  • Volatility/Volatilität: zunehmende Anzahl an Veränderungen
  • Uncertainty/Unsicherheit: immer weniger Zukunftssicherheit
  • Complexity/Komplexität: zunehmende Vielfalt an Entscheidungsfaktoren
  • Ambiguity/Mehrdeutigkeit: es gibt die einzige richtige Antwort nicht

 

VUCA war die Antwort des US Army War College auf den Zusammenbruch der UdSSR Anfang der 1990er. Plötzlich gab es nicht mehr den einen Feind, was neue Sicht- und Reaktionsweisen zur Folge hatte. Später fand es Einzug in die Managementlehre, beispielsweise, um geänderte Rahmenbedingungen bei Veränderungs-Prozessen und in der Unternehmens- oder Mitarbeiterführung zu beschreiben.​

VUCA beschreibt somit schwierige Rahmenbedingungen der Unternehmensführung. In der VUCA-Welt von heute bleiben weder Leadership noch Strategien und Strukturen in Organisationen verschont. Erfahrungen, Glaubenssätze und Paradigmen müssen auf den Prüfstand, da es nicht mehr den einen Weg oder das bewährte Führungsinstrument gibt. Individualität löst den Standard ab.

 

Wolfgang Gliebe Portrait

Alles auf den Prüfstand! Individualität löst den Standard ab.

Wolfgang Gliebe, Geschäftsführer – msi Management Systems International AG

Best practice war gestern!

Best thinking ist heute und morgen gefragt. Wenn man Organisationen genauer betrachtet, stellt man fest, dass die darin tätigen Menschen den Erfolg eines jeden Unternehmens bestimmen. Nicht die ERP-Systeme oder Maschinen, Anlagen und Gebäude. Für diesen Erfolg braucht es passende Rahmenbedingungen, unter denen jeder Einzelne seine Fähigkeiten und Kompetenzen im Sinne abgestimmter Regeln einbringen will, kann und darf. In einer zunehmend digitalisierten Welt geht es darum, Zukunft vorauszudenken und mit zeitgemäßen Lösungen das Miteinander in Unternehmen zu stärken.

Doch was sind Erfolgsfaktoren für die Gestaltung der Zukunft?

  • Reflexionsfähigkeit
  • Erneuerungsdenken
  • Entscheiden
  • Verändern

Qualitätsmanagement als Methode der Unternehmensführung

Ein Qualitätsmanagementsystem kann als eine Methode der Unternehmensführung angesehen werden. Das bietet viele Vorteile. Es

  • steigert die Ergebnisqualität von Produkten und Dienstleistungen,
  • beeinflusst die Mitarbeitermotivation positiv,
  • deckt potentielle Fehlerquellen auf, bevor sie sich zu echten Problemen entwickeln und
  • schafft klare Prozesse, die für unmissverständliche Vorgaben innerhalb der Belegschaft sorgen.
Allerdings liegen auch Gefahren und Risiken im Aufbau und der Verankerung eines Qualitätsmanagementsystems: „Wer sich mit viel Papier zuschüttet und sich durch überzogene Regelungswut selbst am Geldverdienen hindert, hat die Funktionsweise eines modernen Qualitätsmanagementsystems nicht verstanden."

Neues Führungsverhalten und mehr Varianten

MASSIVE ART hat erkannt, dass sie sich mit diesem Thema auseinandersetzen müssen – bedingt durch das erfreuliche Wachstum einerseits. Andererseits auch durch die unausweichlichen Anforderungen der VUCA-Welt. Die Digitalagentur orientiert sich dabei am EFQM Business Excellence Modell.

Als externer Begleiter sehe ich, wie sich die Organisation mit Themen auseinandersetzt (und setzen muss), welche intensive interne Diskussionen initiieren und Lösungen bzw. Lösungsvarianten hervorbringen. Das Mehr an Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit verlangt, sich anders auszurichten und mit neuem Führungsverhalten unter veränderten Bedingungen für gute Ergebnisse zu sorgen.

Menschen und Bedürfnisse wahrnehmen

Die VUCA-Welt fordert von MASSIVE ART, den eigenen Weg zu finden, die Psycho-Logik zu verstehen und empathisches Verhalten zu entwickeln. Kurz: sich noch stärker mit den Menschen und deren Bedürfnissen zu beschäftigen. Sinn und Zweck rücken deutlich stärker in den Mittelpunkt unternehmerischen Handelns.

Der Weg zur Excellence

Wie weit MASSIVE ART im Reifegrad nach dem EFQM Business Excellence Ansatz inzwischen vorangekommen ist, hat sich im zweiten Quartal 2019 gezeigt. Hier konnten sie sich sehr erfolgreich der externen Validierung durch die Quality Austria stellen und den Status Committed to Excellence C2E erreichen. Ich wünsche auf alle Fälle weiterhin soviel Offenheit, Reflexionsfähigkeit und unternehmerischen Mut, sich mit der Weiterentwicklung der Organisation auf dem Weg zu Excellence zu beschäftigen.

Bei Fragen können Sie mich gerne über meine Website oder LinkedIn Profil erreichen.

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