Reingehört: Podcast zeigt 7 Merkmale für großartigen Content

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Der Chimpify-Podcast erklärt, wie Ihre Inhalte Nutzen stiften und in Erinnerung bleiben.

Gordon Schönwälder ist erfahrener Kommunikationstrainer und erklärt in einer Episode des chimpify-Podcasts gemeinsam mit Vladislav Melnik (Co-Founder & CEO bei Chimpify), worauf es beim Erstellen von richtig guten Inhalten ankommt. Wir haben den beiden aufmerksam zugehört.

Egal, ob Sie Ihre Inhalte für einen klassischen Corporate Blog, einen Podcast oder für YouTube aufbereiten – damit Ihr Content ankommt, muss er gut sein. Doch wann ist er das und vor allem: Wie schafft man großartigen Content? 

1. Stellen Sie den Konsumenten in den Mittelpunkt

Denken Sie beim Erstellen Ihrer Inhalte nicht an Ihr Unternehmen, sondern stellen Sie Ihre Zielgruppe und deren Interessenten in den Vordergrund. Zu viele Unternehmen betrachten ihren Blog als klassischen Social Media Kanal (wie etwa Facebook) und befüllen ihn dementsprechend. So reihen sich Erfolgsgeschichten des Unternehmens aneinander, der Inhalt transportiert aber keinen konkreten Nutzen für den Konsumenten. Vermeiden Sie daher Selbstbeweihräucherung! Versuchen Sie, dem Konsumenten einen Mehrwert zu bieten und ihm mit Ihren Inhalten zu helfen.

2. Lösen Sie ein Problem

Content muss immer etwas besser machen. Wird ein Problem durch hilfreichen Inhalte gelöst, erhält der Konsument ein gutes Gefühl. Dieses Gefühl führt im besten Falle zu einer Art der Verbundenheit gegenüber dem Corporate Blog – und der Konsument denkt beim nächsten Mal wieder an das Blog seines Vertrauens. Voraussetzung für problemlösende Inhalte ist, dass im Vorfeld Marktforschung – wenn auch im kleinsten Sinne – betrieben wird. Fragen Sie Ihre Kunden: „Wo liegen Ihre konkreten Probleme? Wo können wir Ihnen helfen?“ Erst wenn Sie wissen, wo die Probleme liegen, können Sie Lösungen anbieten. 

3. Seien Sie der Beste

Schon in der Recherche lässt sich die Qualität der bestehenden Artikel und Inhalte im Web zum jeweiligen Thema erahnen. Sie entwickeln ein Gefühl, wie hochwertig die Inhalte zum Thema bisher sind. Nehmen Sie dann folgenden Leitsatz als Prämisse für das Erstellen ihrer Inhalte: „Ich will besser sein als alle anderen!“ Lesen Sie am besten alle Artikel zum Thema, die frei zugänglich sind. Dann können Sie sich am Schluss fragen: „Wie kann ich da noch etwas daraufsetzen?“ Natürlich ist eine detaillierte Recherche aufwendig, aber es lohnt sich.

4. Sagen Sie Ihre Meinung

Manchmal ist der beste Inhalt der, für den es etwas Mut erfordert. Es gibt in jeder Branche unbequeme Wahrheiten, die – werden Sie erstmal angesprochen – wirklich lesenswert und spannend für Brancheninterne sind. Dasselbe gilt für Branchenmythen: Viele davon halten sich über Jahre. Betiteln Sie Mythen konkret und belegen Sie Ihre Thesen dazu klar und argumentativ. Egal zu welchem Thema: Geben Sie Ihre Meinung ab und stehen Sie dazu! Es wird immer Konsumenten geben, die Ihre Sicht nicht mögen. Lassen Sie sich davon nicht unterkriegen. Es ist gut, Meinung zu beziehen.

Vladislav Melnik

Manchmal ist der beste Inhalt der, für den es etwas Mut erfordert.

 

Vladislav Melnik, Co-Founder & CEO Chimpify

5. Zeigen Sie Ihre menschliche Seite

Zeigen Sie ein Gesicht in Ihrem Corporate Blog. Das ist nicht unbedingt bildlich zu verstehen. Es geht darum, einen Schreib- und Sprachstil zu entwickeln, der zum Unternehmen passt. Selbstverständlich muss die Markenstimme noch zur Marke passen, aber Ihr Blog soll auch authentisch und eben menschlich klingen. Ein Appell an alle, die Inhalte generieren: Bleiben Sie, wie Sie sind und geben Sie das in Ihrem Medium so weiter.

6. Fokussieren Sie sich auf eine Nische

Fragen Sie sich: „Was machen meine Mitbewerber in Sachen Content? Gibt es dort eine thematische Lücke, die wir für unser Unternehmen nutzen und ausbauen können?“ Es muss nicht immer zwingend um den Inhalt gehen, Sie können auch eine klare Content-Strategie verfolgen. Indem Sie etwa nur sehr kurze oder sehr detaillierte Artikel veröffentlichen. Oder Sie versuchen, sich in Ihrer Branche auf eine konkrete Zielgruppe zu fokussieren.

Beispiel: Sie sind Coach für Konfliktmanagement und betreiben ein Blog. Sie schreiben Artikel für Konfliktlösungen in Familien und Unternehmen. Um bessere und konkretere Inhalte liefern zu können, sollten Sie sich auf eine der beiden Zielgruppen konzentrieren und Ihre Inhalte auf die gewählte abstimmen. 

7. Veröffentlichen Sie regelmäßig

Fixe Deadlines sind wichtig. Betrachten Sie Ihren Blog wie ein Printmagazin, das immer zu bestimmten Zeiten erscheint. Eine Lücke im Postingverlauf hat vermutlich noch keine dramatischen Auswirkungen. Zudem benötigt jeder Online-Redakteur auch einmal eine kurze Kreativpause. Dennoch ist eine Regelmäßigkeit beim Posten empfehlenswert. Ein Post pro Woche ist – natürlich je nach Ressourcen – machbar und dient als guter Richtwert.

Fazit

Nehmen Sie sich Zeit. Machen Sie sich Gedanken über den Inhalt, den Sie in Zukunft produzieren wollen. Sofern Sie die genannten Punkte beachten, bleiben Sie und Ihr Inhalt einzigartig – und das macht guten Content aus.

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