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6 Learnings vom Seminar mit konversionsKRAFT

Um unser Wissen im Bereich Conversion Optimierung zu erweitern, haben mein Kollege Matthias und ich das 4-tägige konversionsKRAFT Seminar in München besucht und dabei die Zertifizierung zum Conversion Manager gemacht.

Zusammen mit fünf anderen Teilnehmern haben wir in diesen vier Tagen gelernt, wie man Conversion Optimierung erfolgreich im (eigenen) Unternehmen einsetzen kann. Für alle Interessierten gibt es in diesem Blogbeitrag 6 Learnings, die jeden, der sich mit CRO beschäftigt, weiterbringen.

1. Beginne mit einer Strategie – nicht mit einem Test

Jeder kennt es: Man glaubt eine super Idee für einen Test zu haben und legt sofort los, ohne irgendwelche Hypothesen oder Ideen aufzusetzen. Dies führt oft zu falschen und nicht eindeutigen Testergebnissen. Um das zu vermeiden, gilt es zuerst: Strategie ausarbeiten. Erst dann folgt die Analyse, die Priorisierung und zum Schluss die Optimierung, bei welcher der Test implementiert wird.

2. Nutzerziele + Business-Ziele = Conversion

Ein häufiger Fehler von Unternehmen ist es, sich nur auf Business-Ziele zu konzentrieren. Um Conversions zu erreichen ist es notwendig, Business-Ziele und Nutzerziele in Einklang zu bringen. Man sollte sich nicht fragen: „Wie verkaufe ich mehr Produkte?“, sondern viel eher „Was muss ich für meine Nutzer tun, damit diese mehr Produkte kaufen?“.

3. Kombiniere qualitative und quantitative Methoden

Oft wird nur auf quantitativer Basis optimiert – via Web Analytics werden Traffic, Absprungrate, Sitzungsdauer etc. analysiert. Was die genauen Beweggründe des Users sind, ist aufgrund dieser Daten alleine oft schwierig zu identifizieren. Hierfür benötigt man qualitative Methoden. Mithilfe von Personas und Nutzertests kann das Kundenverhalten noch besser analysiert werden, wodurch wiederum bessere Hypothesen aufgesetzt werden.

4. Hypothesen richtig formulieren

Wir kamen alle mal in den Genuss: Wenn… dann…, weil. Was jedoch viele beim Formulieren von Hypothesen vergessen ist, dass das Problem zuerst aus Nutzersicht geschildert werden muss. Ein weiterer häufiger Fehler ist jener, dass die Hypothesen oft zu allgemein gestaltet sind. Anbei zwei Beispiele: Best Practice Hypothese und Worst Practice.

Schlechte Hypothese = Wenn ich zeige, dass man meinem Produkt vertrauen kann, werden es mehr User kaufen, weil sie verstärkt daran glauben. 

Gute Hypothese = Problem des Nutzers: Ich sehe kein Gütesiegel und bin mir deshalb unsicher, ob ich der Seite vertrauen kann.

Das heisst: Wenn User unsicher sind, wie vertrauenswürdig eine Webseite ist, dann können Gütesiegel diese Unsicherheit reduzieren, weil durch die Gütesiegel das Vertrauen in die Seite und in das Produkt gestärkt wird.

5. Priorisierung

Um sicherzustellen, dass keine schlechten Tests ausgeführt werden, ist es unumgänglich diese Test-Ideen zu priorisieren. Dies kann mithilfe von Priorisierung-Frameworks wie z.B. dem PXL Framework einfach und sauber gemacht werden. Dadurch stellt man sicher, dass man jene Ideen zuerst umsetzt, die das höchste positive Veränderungspotential haben.

6. CRO bei wenig Traffic

Wenn man eine Website mit wenig Traffic hat, kann es oft schwer sein, genug Conversions für ein eindeutiges Ergebnis zu erreichen. Hier wird empfohlen: Mehr qualitative Methoden (Personas, Fokusgruppen, User Research etc.) zu benutzen, um dadurch mehr Insights zu erhalten. Ebenfalls kann man bei Websites mit wenig Traffic den Konfidenzlevel niedriger setzen, sowie verstärkt auf Klicks, Scrolls etc. testen.

Fazit

Alles in allem war das 4-tägige Seminar definitiv besuchenswert und wir würden es jedem, der sich mit dem Thema CRO näher beschäftigt, ans Herz legen.

Kleiner Tipp am Rande: Es ist noch kein CRO-Profi vom Himmel gefallen. Jeder Fail ist eine Gelegenheit wieder etwas Neues zu lernen. Und wenn Sie diese 6 Tipps erfolgreich umgesetzt haben, sollte einem guten Test nichts mehr im Wege stehen.

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