Digital First: Loading

Instagram-Guides:
Wie
User
und
Unternehmen
vom
neuen
Feature
profitieren

Instagram Guide Titelbild

2020 war nicht nur in der „realen“ Welt ein sehr Aufregendes, auch in der Social-Media-World – vor allem auf Instagram – tat sich so einiges: Seit diesem Jahr könnt ihr eigene AR-Filter kreieren, Instagram LIVE für alle zugänglich machen und Reels verwenden.

Und es geht noch mehr: Die komplette Topbar und Navigation wurde heuer umgestaltet und neue Aufnahmemöglichkeiten innerhalb der Kamera wurden hinzugefügt. Ich möchte aber über den für mich größten Release 2020 bei Instagram sprechen: Instagram Guides! 

1. Was sind Instagram Guides und wozu werden sie verwendet?

Ursprünglich hat Instagram die „Guides“ im Mai 2020 eingeführt, um während der COVID-19-Pandemie eine Unterstützung zur Bewältigung der damit einhergehenden Angstzustände zu schaffen. Experten und ausgewählte Organisationen konnten Blogbeiträge schreiben, veröffentlichen und einen positiven Beitrag zur psychischen Gesundheit leisten.

Mittlerweile ist dieses neue Tool für fast alle zugänglich. Doch keine Panik! Solltest du das Feature noch nicht am App haben, kommt das bestimmt noch, denn Instagram schaltet das Feature nach und nach für alle frei.  

Die Einsatzbereiche des neuen Insta-Features

Einsatzmöglichkeiten? Da gibt es viele! Wie etwa: 

  • Orte, die du weiterempfehlen möchtest
  • Empfehlenswerte Produkte
  • Anderweitige empfohlene Beiträge (Wissen, Beratung ...)

Die Guides können Fotos, Galerien und Videos enthalten, die entweder aus dem eigenen Profil oder eines anderen Erstellers stammen.

Instagram möchte mit den Guides also den Nutzern die Möglichkeit geben, Inhalte nachhaltig und langfristig im eigenen Profil zu deponieren und zu veröffentlichen.

2. Wie sehen die Guides aus?

Die Guides sind übersichtlich gestaltet. Die Ansicht, aber auch das Erstellen der Guides ist sehr intuitiv. Egal, ob in der Profilansicht oder beim Erstellen eines eigenen Guides:

Instagram Guide Ansichten

3. Wie ist ein Guide aufgebaut?

Hat das neue Instagram-Feature bei dir bereits dieselbe Begeisterung ausgelöst wie bei mir? Storytelling über mehrere Beiträge, Profile und User hinweg – das kann schon was!

Hier gibt's einen Überblick und Wissenswertes zum Feature:  

  • Neues Icon: Die Guides erreicht man über das Profil unter einem neuen Icon in der Profil Navigationsbar. Sie sind sichtbar für alle.
  • 3 Arten von Guides: Für empfohlene Produkte, für empfohlene Orte oder auch empfohlene Beiträge.
  • Titelbild: Titelbild und Überschrift sind die Hauptbestandteile eines Guides. Das Titelbild ist im Hochformat platziert und kann unabhängig vom eigenen Inhalt definiert werden. Es ist sichtbar im Profil, im Guide – aber auch, wenn euer Guide von anderen Instagram-Usern geteilt wird.
  • Carousel: Wählt man Bei Carousel-Posts ist zu beachten, dass nur das erste Bild im Guide angezeigt wird.
  • Intro: Euer Guide startet mit einem selbstgetexteten Intro, hier könnt ihr in kurzen Worten zusammenfassen, worum es in eurem kuratierten Content geht.
  • Beitrags-Sammlung: Viele Beiträge können quer durch die Bank gesammelt und mit neuem Text versehen werden.
  • Bereits veröffentlichte Inhalte: Ein zusätzlicher Upload von Fotos oder Videos ist nicht möglich. Sprich, alle Inhalte müssen vor dem Erstellen des Guides schon veröffentlicht sein.
  • Beiträge anderer Content-Creators: Die Beiträge müssen unbedingt von eurem Insta-Account veröffentlicht worden sein. Ihr könnt auch Beiträge anderer Instagram-User in euren Guides veröffentlichen.

4. Wie erstelle ich einen Guide?

Du kennst nun die wichtigsten Facts zu den Guides. Jetzt aber gehen wir es an – wir erstellen gemeinsam deinen ersten Guide. 

  1. Dazu musst du zuerst dein eigenes Profil aufrufen und oben auf das „+“ klicken.
  2. Anschließend wählst du die Art des Guides aus, die du veröffentlichen möchtest. Wie oben schon kurz erwähnt, gibt es 3 Möglichkeiten:
    Orte: Wenn du bestimmte Orte in den Fokus stellen möchtest. Beispiel: Wenn du über die schönsten Spots deiner letzten Amerika Reise erzählen möchtest.
    Produkte: Wenn du deine Lieblingsprodukte deiner Community vorstellen möchtest. Achtung: Diese müssen im Instagram-Shop verfügbar sein. Ansonsten kannst du sie nicht präsentieren.
    Beiträge: Wenn du bestimmte Beiträge und Posts highlighten möchtest.
  3. Für alle drei Kategorien gilt: Es müssen nicht eure Inhalte oder eure Produkte sein. Geklaute Inhalte sind doch nicht erlaubt!? Doch, hier schon, denn sie sind sozusagen nur gepinnt oder ausgeborgt, da automatisch immer die Quelle beim Guide mit angeführt wird. Ihr könnt also sorgenfrei eure Lieblingsprodukte aus verschiedenen Posts auswählen oder müsst im Zweifel auch kein eigenes Foto zum entsprechenden Ort haben. Ebenso könnt ihr die Posts von verschiedenen Nutzern zusammenstellen.
  4. Nachdem du dich für eine Kategorie entschieden hast, wirst du zum Editor weitergeführt. Dieser Editor kommt sehr simpel und ohne viel Schnick Schnack daher. Ich bin mir aber sicher, dass dieser bereits weiterentwickelt wird.
  5. Nun kannst du ein Titelbild auswählen, eine Überschrift und eine Einleitung schreiben und dann Texte zu jedem Inhalt verfassen. Ein custom-design oder Formatierungen im Text sind momentan noch nicht möglich.
  6. Es lassen sich natürlich noch weitere Inhalte hinzufügen oder die Inhalte neu sortieren. Ansonsten ist der Funktionsumfang noch etwas eingeschränkt, trotzdem wirkungsvoll!
  7. Zum Schluss dann noch kurz auf "veröffentlichen" klicken und fertig ist dein 1. Guide!

5. Was bietet Instagram Guides meinem Unternehmen?

Mit den Guides gibst du deinen Followern einen tieferen Einblick über die wichtigsten Angebote, Produkte oder Services deines Unternehmens und kannst sie in einem ansonsten sehr bildlastigen Tool hervorheben.

Storytelling at its best

Beiträge können gezielt thematisch platziert werden und ein komplettes Storytelling aufgebaut werden, indem Text und Bild zusammen fließt. Seien wir ehrlich? Wie oft liest du wirklich die Bildunterschriften bei Beiträgen durch? Die Guides bieten nun die Möglichkeit einen verstärkten Fokus auf Text zu legen, der auch wirklich von Usern aufgesucht und gelesen wird, die sich ernsthaft darüber informieren möchten oder daran interessiert sind.

Ebenso die Möglichkeit, Beiträge von anderen Usern highlighten zu können ist ein interessantes Feature für Unternehmen um z.B. Kooperationen zwischen Unternehmen darzustellen.

Mein Fazit zu den Guides

Instagram erhält mit den Guides ein Feature, das die besten Elemente der Plattform mit der Bedienbarkeit eines übersichtlichen Blogs mischt. User haben so einen schnellen und einfachen Zugriff auf für sie relevante Themen und können ihre favorisierten Inhalte mühelos teilen.

Ein Guide ist zwar schnell erstellt – ein GUTER Guide braucht jedoch etwas Zeit und Know-How. Gerne erstellen wir mit dir zusammen deine erste Instagram Unterseite und überraschen mit unseren Insta-Skills deine Follower.

Mehr Blogartikel zum Thema:

loading
Nach oben