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Gründe,
warum
ein
Design
Sprint
Zeit
und
Geld
spart
(Teil
2)

Design Sprint Anna und Philipp 2

Wir haben Ihnen zehn Gründe versprochen, warum wir Design Sprints so feiern. Im ersten Teil unserer Design Sprint-Reihe sprachen wir vom verkürzten Projektverlauf und der Bedeutung von echtem Kundenfeedback. Weiter geht’s mit den nächsten fünf Argumenten.

6. Umfeld und Tools: Eine neue Art der Zusammenarbeit

Ich muss zugeben, ein Design Sprint ist etwas anderes als ein Workshop, wie wir ihn sonst jahrelang mit unseren Kunden durchgeführt haben und wo wir das – dort wo es Sinn macht – immer noch tun. Die ersten beiden Workshop-Tage sind intensiv, machen aber extrem viel Spass. Was braucht es dazu? Ein kollaborativer, user-zentrierter Ansatz ist ebenso wichtig wie die Auswahl der richtigen Tools, um das Beste aus jedem Workshop-Tag herauszuholen.
Neue Methoden und Techniken bieten Ihnen auch nach einem Design Sprint die Möglichkeit, einzelne Tools für kleinere interne Workshops oder Meetings heranzuziehen.

Und für diejenigen, die sich vor endlosen Meetings ohne richtige Entscheidung fürchten, geben wir Entwarnung: Ein Design Sprint ist das komplette Gegenteil von langatmigen Sitzungen. Möglicherweise lernen Sie also für Ihren Meeting-Alltag noch ein paar nützliche Dinge.

Die Chance für alle Introvertierten

Brainstorming oder Workshops in einer grossen Gruppe kann für einen introvertierten Mitarbeiter ein Albtraum sein. Meist dominieren charismatische Extrovertierte, die rhetorisch sehr gut sind und sich nicht scheuen, ihre Meinung oder ihre Ideen vor einer großen Gruppe kund zu tun. Der Design Sprint ist so strukturiert, dass jeder – vom CEO bis zum Entwickler – die Möglichkeit hat, seine Meinung einzubringen. Während eines Design Sprints gibt es keine Gelegenheit viel zu reden, aber jeder einzelne Teilnehmer kann seine Ideen auf Papier bringen. Unser Fazit: Jeder Design Sprint brachte bisher großartige Ideen hervor, weil alle Ideen gehört werden.

7. Demokratische Entscheidungen: Jede/r bekommt eine Stimme

Einer der vielen Gründe, wieso wir Design Sprints so lieben, ist, dass ein Team mit teilweise komplett unterschiedlichen Talenten zusammen kommt und gemeinsam an einer Herausforderung arbeitet. Der Design Sprint ist grösstenteils ein intensiver Kollaborationsprozess. Es arbeiten

  • Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen
  • intensiv in einem Raum zusammen
  • um sich Problemen anzunehmen
  • und Lösungsansätze zu erarbeiten.

Das ist eine grossartige Gelegenheit Marketer, Designer, Techniker und das Management auf eine Weise zusammenarbeiten zu lassen, wie sie es in früheren Projekten wahrscheinlich noch nicht getan haben. Durch die Erweiterung des Fachwissens ermöglichen Design Sprints dem Team, kreativ zu denken, ohne die sonstige Einschränkungen ihrer jeweiligen Disziplin.

Anna Schoch

Marketer, Designer, Techniker und das Management arbeiten in einer Weise zusammen, wie sie es zuvor noch nie getan haben.

Anna Schoch, Consultant bei MASSIVE ART

8. "Dot Voting": Das effektive Punktesystem

Eine der beliebtesten Design-Sprint-Techniken ist das “Dot Voting”. Beim “Dot Voting” geht es darum, einfach und schnell Ideen zu bewerten, sowie Entscheidungen in einer Gruppe zu treffen oder eine lange Liste von Optionen zu priorisieren. Es schafft ein Gefühl von Engagement und ermöglicht den Teilnehmern den Entscheidungsprozess in Aktion zu sehen, Teil davon zu sein und zu verstehen, wie die endgültige Entscheidung getroffen wurde.

Wie läuft ein Dot Voting in der Praxis ab:

  • Jeder Teilnehmer erhält je nach Übung eine bestimmte Anzahl an Stimmen, in Form von Klebepunkten.
  • Jeder gibt sein Voting ab, indem er seine Klebepunkte, den seiner Meinung nach vielversprechendsten Ideen oder Optionen, zuordnet.
  • Die Bewertung der Ideen bzw. Optionen mit den meisten Punkten werden ausgewählt und weiterentwickelt oder geben den Fokus des Sprints vor.

9. Mitarbeiterförderung: Unternehmerisch denken lernen

Von Unternehmen wird erwartet, in immer kürzeren Zyklen Innovationen zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Aus diesem Grund versuchen viele Unternehmen ihren Mitarbeitern Strukturen und Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, mit denen sie Innovationen erschaffen können.

Mit Design Sprints können innovative Produkte schneller entstehen und intensiv auf Markttauglichkeit geprüft werden. Zugleich fördern sie die unternehmerische Denkweise der Mitarbeiter. Viele Unternehmen führen aus unterschiedlichen Gründen kein Prototyping durch, obwohl sie wissen, dass sie es sollten. Oft liegt es daran, dass sie in ihren alten Methoden festgefahren sind.

Jedes Unternehmen, das die Innovationskraft seiner Mitarbeiter fördern will, braucht Kreativmethoden. Sie sind wichtige Werkzeuge, um systematisch über eine konkrete Herausforderung nachzudenken und das Unternehmen nachhaltig voranzubringen. Eine Methode wie der Design Sprint eignet sich gut, da sie innovatives Denken und Handeln fördert, den Zusammenhalt im Team stärkt und die Motivation jedes Teilnehmers steigert. Zudem erhält das Unternehmen mit seinen Produkten und Leistungen, eine dynamische und nutzerzentrierte Ausrichtung.

10. Kosten-Nutzen: Alles wie gehabt oder alles effizienter?

Design Sprints erscheinen auf den ersten Blick hinsichtlich der finanziellen Kosten und der Opportunitätskosten übertrieben. Aber stellen Sie sich die Frage, wie hoch die tatsächlichen Kosten sind, wenn Sie weiterhin so vorgehen, wie Sie es immer getan haben? Über folgende Fragen sollten Sie sich Gedanken machen:

  • Was kostet es, wenn mein Projekt weniger erfolgreich ist als es sein könnte?
  • Was kostet es, wenn es nicht für den definierten Markt geeignet ist?
  • Was kostet es, wenn Sie auf das Falsche bauen?

Angesichts der Tatsache, dass ein Design Sprint das Risiko radikal reduziert, Orthodoxien beseitigt, Markteinführungszeit verkürzt und Innovationen beschleunigt, können Sie es sich unseres Erachtens nicht leisten, ohne diese Methodik zu arbeiten.

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