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Clubhouse: Warum jetzt alle einen Invite Code zur Audio-App wollen

Myrthe Liebschick
Myrthe Liebschick Aktualisiert am 14. Juni 2021
Clubhouse Warum jetzt alle einen Invite Code zur Audio-App wollen

Die Audio Social Media-App Clubhouse setzt auf Exklusivität – und wird nun auch in Europa stark gehyped.

Die Facts zur Audio-Anwendung:

  • Clubhouse ist eine Audio-App, bei der User Gespräche zu bestimmten Themen – wie in einem Live-Podcast – mitverfolgen können. Wer will, kann sich auch an der Diskussion beteiligen.
  • Statt auf Herzen, Likes und Kommentare á la Facebook und Instagram, setzen die Gründer Pete Davison und Seth Rohan auf reine Audio-Diskussionen zu unterschiedlichsten Themen, die in öffentlichen oder privaten „Räumen" stattfinden.
  • Wer mitmachen will, braucht einen Invite Code. Den erhält man von Usern, die schon in der App angemeldet sind.
  • Die App ist gratis. Allerdings ist sie derzeit nur im App Store von Apple verfügbar.

Wo viel Lob, da ist Kritik nicht weit

Natürlich lassen auch in dieser Social Media Parallelwelt die Trolle nicht lange auf sich warten. Die Kritik vieler besteht darin, dass wenig Kontrolle und Moderation in den Räumen von Clubhouse möglich ist. Anfangs gab es keine Möglichkeit, in Diskussionen einzugreifen – nun aber gibt es zumindest eine Meldefunktion. Weiters wird online die fehlende Inklusivität kritisiert. Erstmal gibt es da dieses Prinzip der Verknappung, das nicht allen gefällt, denn nicht jeder hat die Chance auf eine Einladung. Und schlimmer: Für gehörlose Personen bestehen unüberbrückbare Barrieren.

Was uns gefällt

Für uns als Digitalagentur – aber auch für private Nutzer – ist die Kalenderfunktion interessant. Dort werden Termine und Uhrzeiten zu den Talks übersichtlich dargestellt. Veranstalter von Gesprächsrunden können Diskussionen somit schon im Vorfeld anteasern und ein richtiges Event daraus machen. 

Und ganz ehrlich, nirgends dürfen derzeit so viele Personen auf legalem Weg zusammen kommen wie bei Clubhouse. Daher ist so eine Einladung schon echt verlockend.

Myrthe Liebschick
Myrthe Liebschick
Texterin
Myrthe ist Texterin bei MASSIVE ART. Ihren nicht zu überhörenden Dialekt lässt die Bregenzerwälderin in ihren Web-Texten aussen vor. Stattdessen widmet sie sich Keywords, treffenden Headlines und na klar: Blogs, blogs, blogs.
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