Kleine Optimierungen mit großer Wirkung beim MASSIVE ART Frühjahrsevent

Kleine Optimierungen mit großer Wirkung beim MASSIVE ART Frühjahrsevent
Kleine Optimierungen mit großer Wirkung beim MASSIVE ART Frühjahrsevent

Im Daily Business fehlt Ihnen oft die Zeit für große Veränderungen? Kein Problem, denn oft haben selbst kleine Online-Optimierungen eine große Wirkung. Beim MASSIVE ART Frühjahrs-Event gaben wir Tipps, die im Alltag einfach umsetzbar sind.

Quick-wins zum richtigen AB-Testing, Tipps zu einem frischen Newsletter-Aufbau und die wichtigsten Steps nach einem Relaunch packten wir in eine kompakte Vortragsreihe. Zu guter letzt machten wir mit unseren Gästen noch einen Ausflug ins Neuromarketing ... 

Was kommt nach dem Relaunch?

Viele würden denken: erstmal Durchatmen. Dem sollte laut Jens Hoffmann, Leiter Online Marketing bei MASSIVE ART, aber nicht so sein. Auch wenn die Zeit rund um einen Relaunch nervenaufreibend sein kann, sollte Ihre Website stetig weiterentwickelt und regelmäßig optimiert werden. Zwischen zwei Relaunchs einer Website liegen im Durchschnitt etwa drei bis sieben Jahre. Diese Zeit nennt Hoffmann die „Phase des Verfalls“. Genau diese Zwischenphasen sollten Sie jedoch nutzen, um Ihre Onlinepräsenz zielkonform aktuell und damit erfolgreich zu halten. Dies funktioniert beispielsweise mit folgenden Ansätzen:

  • Alternative Headlines und Botschaften testen
  • Bilder aktualisieren
  • Landingpages auf spezielle Bedürfnisse und Zielgruppen anpassen
  • Kontaktformulare und den Warenkorb optimieren
  • Neue Call-to-Action-Elemente einarbeiten

So entsteht eine passgenaue Weiterentwicklung der Website – Anpassungen werden Step by Step umgesetzt. Damit bleibt die Seite am Puls der Zeit und der nächste Relaunch wird nicht so teuer.

Ansatzpunkte für kleine Optimierungen

Um am richtigen Punkt anzusetzen, sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

  • Welcher Bereich der Website bietet Potential? 

  • Welchen Nutzen hat eine Veränderung? 

  • Wie einfach ist die Umsetzung?
Unser Tipp: Hören Sie Ihren Kunden („Voice of Customer“ ) zu, sprechen Sie mit Ihnen und setzen Sie das Feedback um. Erarbeiten Sie eine Kosten-Nutzen-Analyse und setzten Sie an Stellen mit ausreichend Traffic an. Schätzen Sie den technischen Aufwand realistisch ein. Beachten Sie auch interne Widerstände, Absprachen und politische Entscheidungen.

Bauchgefühl ist gut, Testen ist besser

So vieles in unserem Leben entscheiden wir nach unserem Bauchgefühl. „Das ist in vielen Lebenslagen auch richtig“, sagt Aline Seiler, Senior Online Marketing Managerin bei MASSIVE ART, „doch im Geschäftsleben gibt es Bereiche, bei denen das Bauchgefühl zwar gut, das Testing aber besser ist.“

Einfach mal was ausprobieren! 

Bringen Sie Mut und Durchsetzungsvermögen mit – lassen Sie sich nicht von guten Ideen und deren Umsetzung abbringen! Und denken Sie nicht in Etappen, sondern sehen Sie die Weiterentwicklung Ihrer Website als kontinuierlichen Prozess an.

Moderne Tools geben die Richtung an

Messungen und Testing-Tools haben viele Vorteile, die den Geschmack und das Bauchgefühl komplett außen vor lassen. Sie sind:

  • Schnell und einfach in der Umsetzung
  • Aussagekräftig und liefern statistisch signifikanten Testergebnisse
  • Objektiv und bieten eine gute Entscheidungsgrundlage unabhängig von persönlichen Präferenzen

Wie funktioniert A/B-Testing?

A/B-Testing ist ein Prozess, der mit der Analyse der vorhandenen Daten beginnt. Daraus lassen sich Hypothesen ableiten, die Sie dann am Besten priorisieren. Arbeiten Sie sich durch diese fünf Punkte und Sie erhalten verwertbare Testergebnisse:
  1. Hypothese erstellen
  2. Hypothese mit einem A/B-Testing-Tool überprüfen und gegen eine Kontrollgruppe testen
  3. Die Nutzer sehen entweder Testvariante A (unverändert) oder B (verändert), wissen aber nicht, dass sie Teil des Tests sind
  4. Der Test wird ausgespielt, bis ein statistisch signifikantes Ergebnis erreicht ist (Empfehlung: Signifikanzniveau von fünf Prozent)
  5. Testergebnisse als Entscheidungsgrundlage nutzen

Testergebnisse sprechen eine klare Sprache

Wie sehr sich unser Bauchgefühl vom allgemeinen User-Verhalten unterscheiden kann, zeigt Aline Seiler anhand von zwei Beispielen. Wir sehen in der dezenteren Umsetzung vielleicht mehr Potential und unser Geschmack verleitet uns gerne dazu, die optisch schönere Variante zu bevorzugen. Wir sollten uns mehr auf A/B-Testings stützen. 
Einem dezenten Anmeldefenster im regulären Website-Umfeld (links) steht ein großes Overlay zum aktiven Wegklicken (rechts) gegenüber. Ergebnis: 2,25 Prozent mehr Anmeldungen durch die umgesetzte, rechte Variante. Quelle: optimizely.com
Einem dezenten Anmeldefenster im regulären Website-Umfeld (links) steht ein großes Overlay zum aktiven Wegklicken (rechts) gegenüber. Ergebnis: 2,25 Prozent mehr Anmeldungen durch die umgesetzte, rechte Variante. Quelle: optimizely.com
Die neue Website (rechts) wurde gegenüber dem alten Webauftritt (links) getestet. Das neue Design überzeugte. Die "In den Einkaufswagen"-Conversion Rate konnte nach Umsetzung des neuen Designs um 43 Prozent gesteigert werden. Quelle: optimizely.com
Die neue Website (rechts) wurde gegenüber dem alten Webauftritt (links) getestet. Das neue Design überzeugte. Die "In den Einkaufswagen"-Conversion Rate konnte nach Umsetzung des neuen Designs um 43 Prozent gesteigert werden. Quelle: optimizely.com

Testen, Testen, Testen

Anhand der Ergebnisse haben Sie eine objektive Argumentationsgrundlage, wenn es bei der nächsten Diskussion wieder heißt: „Der blaue Button ist meiner Meinung nach aber viel zu groß.“

Stay tuned ...

Wie ein Newsletter die Kundenbindung extrem stärken kann und was die Thesen des Psychologen Barry Schwartz mit unseren Entscheidungen zutun haben, erfahren Sie in Kürze auf unseren Blog. 

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